Germania schon Freitag auf dem Donnerberg, FC erwartet Spitzenreiter

Fußball-Bezirksliga : Eicherscheid winkt die Spitze

Fußballerische Feinkost bekommen die beiden Eifel-Bezirksliga-Klubs des FC Roetgen und Germania Eicherscheid vorgesetzt. Bereits am Freitag möchten Trainer Marco Krass und sein Ensemble (20 Uhr) den schwer „besteigbaren“ Donnerberg erklimmen.

Dabei lacht als Belohnung für den schwierigen Gang die vorübergehende Einnahme der Tabellenspitze.

Der FC Roetgen hat am Sonntag vor heimischem Publikum den Spitzenreiter DJK Rasensport Brand zu Gast. Nach Aussage von Roetgens Trainer Philipp Dunkel ist „Brand das Beste, was die Liga zu bieten hat“. Ist die Aussage Dunkels so etwas wie ein Pfeifen auf dem dunklen Friedhof? Nein, überhaupt nicht. Der Roetgener Trainer, der in dieser Saison viel Kontinuität ins Team gebracht hat, verweist auf einen Kommentar von ihm, den er vor Saisonbeginn abgegeben hat. „Brand hat den spielstärksten Kader unter allen 16 Mannschaften.“ Diese Meinung vertritt er bis heute.

Angst hat man in Roetgen derweil überhaupt nicht. Denn während in Brand – wie beim 0:2 im Hinspiel – in dem Roetgen erst in der Schlussphase den zweiten Treffer kassierte, „sind wir bei uns gegen die Brander schon einige Male ganz gut zurecht gekommen“, freut sich Philipp Dunkel auf das Messen mit dem Ersten.

Eine große Sorge fiel von ihm Anfang der Woche ab. Torhüter Tobias Kuca (22) ist doch nicht so schwer nach seinem Zusammenprall verletzt. Aber er wird dennoch nicht spielen können. „Wir haben ja zwei gleichwertige Keeper“, kommt nach Aussage des Trainers Mark Hilgers (29) gegen Brand zum Einsatz.

„Alles in Ordnung“, versichert Germania Eicherscheids Trainer Marco Krass. Das 1:1 im Heimspiel gegen Lindern hat ihn nicht sonderlich umgehauen. Auf die Tabelle schaut er ohnehin nicht. Vor dem vorgezogenen Spiel bei Columbia Donnerberg (Freitag, 20 Uhr) äußerte sich der Trainer „hochzufrieden mit dem Punkt“. Er rechnete vor, „vier Punkte haben wir jetzt nach der Winterpause hereingeholt. Damit sind wir absolut im Soll. Denn wir können ja noch froh sein, relativ spät den Ausgleich geschafft zu haben“.

Für das anstehende Auswärtsspiel versieht er den Gegner einschließlich Trainerkollege Tobi Voss mit dem Kompliment, „Donnerberg ist keine Laufkundschaft in der Liga“. Marco Krass verweist auch darauf: „Wir haben schon mehrfach gegen sie in dieser Saison gespielt. Das ist immer sehr eng geworden.“ Also würde den Germanen-Coach auch vor diesem Hintergrund „ein Zähler reichen“. Krass: „Wir müssen vor allen Dingen ihren Topstürmer Fitim Kaciku im Auge behalten.“

(mali)
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