Gerd Demny tritt Nachfolge von Robert Steegmans an

Neuer Gewässerdezernent beim WVER : Gerd Demny tritt Nachfolge von Robert Steegmans an

Es gibt eine personelle Veränderung beim Wasserverband Eifel-Rur. Diplom-Ingenieur Robert Steegmans, langjähriger Gewässer-Dezernent beim Wasserverband Eifel-Rur, ist in den Ruhestand getreten.

Sein Nachfolger ist Gerd Demny, bisher Leiter des Unternehmensbereichs Wasserwirtschaftliche Grundlagen und Systemplanung.

In einer kleinen Feierstunde am Rursee bedankte sich jüngst Verbandsvorstand Joachim Reichert bei Steegmans: „Sie haben sich mit hoher Fachkompetenz für die Wasserwirtschaft der Region eingesetzt und im ständigen Kontakt mit den Verbandsmitgliedern unermüdlich zum Interessensausgleich beigetragen.“

Steegmans war nach seinem Studium des Bauingenieurwesens mit der Fachrichtung Siedlungswasserwirtschaft an der TH Aachen und diversen Tätigkeiten im Bereich Abwasser, die ihn unter anderem auch nach Nordafrika führten, im Februar 1996 zum Wasserverband gewechselt, wo er die Abteilung „Planen und Bauen“ leitete. Im Jahr 2011 übernahm er das Dezernat Gewässer. In dieser Funktion verantwortete er die Unternehmensbereiche „Flussgebietsmanagement“, „Gewässer“ und „Talsperren“. Dabei zeichnete er für viele Renaturierungen und eine Umsetzung der EGWasserrahmenrichtlinie mit Augenmaß verantwortlich. In sein Verantwortungsgebiet fielen auch das Zentrallabor des Verbands und die Ermittlung wasserwirtschaftlicher Grundlagen sowie das Modellwesen. Ab 2011 wurde er zum ständigen Vertreter des Vorstands berufen.

Sein Nachfolger Gerd Demny absolvierte an der TH Aachen zunächst ein Maschinenbau-Studium, das er mit einer Schwerpunktsetzung in der Wasserwirtschaft erfolgreich abschloss. 1995 trat er zunächst eine Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter am dortigen Institut für Wasserbau bei Professor Köngeter an, wo er acht Jahre verblieb und promovierte. Schließlich kam er 2004 zum Wasserverband Eifel-Rur, wo er die Bereiche Modellierung, Hydrometrie und Geografisches Informationssystem (GIS) sowie die Talsperrenbewirtschaftung verantwortlich weiterentwickelte.

Außerdem baute er die Integrale Entwässerungsplanung auf und beriet WVER-Mitgliedskommunen bei der Entwässerungsplanung. Zum Jahresbeginn 2019 übernahm er zusätzlich die Koordinierung der Planung von Baumaßnahmen aus dem Abwasserbereich. Diese wird in den nächsten Jahren an Bedeutung gewinnen, da der Verband eine Vielzahl von Investitionen zum Substanzerhalt seiner Abwasseranlagen tätigen muss. Neben seiner Tätigkeit beim WVER ist Demny auch Lehrbeauftragter, zurzeit an der Technischen Hochschule Köln im Bereich Hydrologie/Wasserwirtschaft.

Verbandsvorstand Reichert zeigte sich überzeugt, dass mit Gerd Demny der passende Nachfolger gefunden wurde. Er drückte beiden seine besten Wünsche für die Zukunft aus, Steegmans für einen erfüllenden Ruhestand und Demny für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zum Wohle der Wasserwirtschaft und der Menschen im Einzugsgebiet der Rur.

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