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Georg Brinkmann mit „Wann singt ein Jude?“ in Gemünd

Georg Brinkmann in Gemünd : Sprache und Musik in der jüdischen Kultur

Einen Abend mit dem Bonner Klezmermusiker Georg Brinkmann mit dem Titel „Wann singt ein Jude?“ gibt es am Sonntag, 27. Januar, dem internationalen Holocaust-Gedenktag.

Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im Kunst-Forum Eifel in Gemünd.

Georg Brinkmann zeigt ein multimediales Programm über das Sprechende in der jiddischen Musik und die Musikalität in der Sprache. Große Autoren wie Avrom Sutzkever, Manes Sperber und Friedrich Torberg kommen zu Wort. und es gibt viel Musik, Klezmer, Lieder und kantoralen Gesang. Die Zuhörer erfahren die Fülle der jiddischen Kultur und ihren Witz.

Sprache und Musik liegen in der jiddischen Kultur nah, ja untrennbar zusammen. Das Volk des Buches ist auch ein Volk des Klanges, des Gesanges und des Tanzens. Wer so ausdauernd nach den ersten und den letzten Dingen fragt, kommt am nicht Sagbaren nicht vorbei. Ob Sprache, ob Klezmermusik, jiddische Lieder und Tanz, ob kantorales Gebet oder jiddischer Witz – in allen Formaten finde man einen starken Ausdruckswillen, der diese Kultur so rätselhaft und anziehend mache, so die Veranstalter.

Die Musikalität der Sprache, das Sprechende der Musik: Dieser Verflochtenheit widmet der bekannte Bonner Klezmermusiker Georg Brinkmann sein Programm. Der Eintritt ist frei.