Generalversammlung TPK Strauch: Vor anstrengender und spannender Zeit

Generalversammlung TPK Strauch : Vor anstrengender und spannender Zeit

Der Vorsitzende des Trommler- und Pfeiferkorps Strauch, Christof Breuer, eröffnete die Generalversammlung im Pfarrheim.

In einem kurzen Rückblick auf ein erfolgreiches vergangenes Jahr hob er das Wertungsspiel in Simmerath, die errungene Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft sowie die Fahrt nach Markgröningen als Highlights hervor. Anschließend bat Breuer die Versammlung, sich zum Gedenken der im Jahr 2018 verstorbenen Vereinsmitglieder zu erheben.

Schriftführerin Petra Stollenwerk trug den Jahresbericht vor, Christof Breuer, in Vertretung für Katharina Strauch, den Kassenbericht. Zum Kassenbericht meldete André Löhrer sich zu Wort und berichtete, dass der Verein vor kurzem einen Zuschuss der Bezirksregierung Köln zugesprochen bekommen habe. Hierauf ging Breuer näher ein und informierte, dass der Verein bei der Bezirksregierung Köln, Abteilung zur Förderung kultureller Institutionen, die Bezuschussung des Projektes „TPK Strauch 1929 e.V. goes Deutsche Meisterschaft 2019 (Osnabrück)“ beantragt habe. Erfreulicherweise wurde diese Beantragung bewilligt, so dass der Verein sich über einen hohen Zuschuss freuen könne. Der Zuschuss werde für die Anschaffung eines neuen Marimbaphons sowie mehrerer neuer Flöten genutzt werden.

Die Versammlung erteilte dem Vorstand einstimmig Entlastung, bei Enthaltung des Vorstandes.

Bei der anstehenden Wahl des 1. Vorsitzenden wurde Christof Breuer einstimmig wiedergewählt. Petra Stollenwerk wurde einstimmig zur Schriftführerin wiedergewählt. Die Versammlung wählte auch Friedel Strauch und Andreas Nießen erneut in das Amt der Kassenprüfer.

André Löhrer zählte, aufbauend auf der Zusammenfassung von Petra Stollenwerk, im Bericht des musikalischen Leiters die einzelnen Stationen auf: Im Frühjahr erlangte das Korps die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft. Die Qualität der dort gebotenen Spielleutemusik werde immer höher und könne nicht mehr mit dem verglichen werden, was noch vor zehn Jahren abgeliefert wurde. Löhrer führte aus, dass sich das Korps souverän in Liga 2 qualifiziert habe. Er sei sehr stolz auf die gezeigte Leistung und das erreichte Ziel.

Vorrausschauend informierte Löhrer, dass das Korps an der Deutschen Meisterschaft mit einem bereits bekannten Wertungsstück sowie einem neu einzustudierenden Stück antreten werde. Neben einem Dozenten für die Schlagwerker sowie einer Dozentin für die Flöten werde das Korps im Rahmen des Probenwochenendes mit Dirk Matthes zusammenarbeiten, der aktuell der beste Dirigent für Spielleutemusik in Deutschland sei. Löhrer schaue auf eine sehr spannende, aber auch anstrengende Zeit, die vor dem Korps liege. Parallel zur Vorbereitung auf die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft sei das Vereinsjubiläum zu organisieren.

Christof Breuer informierte über das anstehende 90-jährige Vereinsjubiläum, welches in Verbindung mit dem 141. Verbandsfest der Vereinigten Spielmannszügen Nordeifel vom 14. bis 16. Juni in und am Straucher Pfarrheim gefeiert werden wird. Für Freitag, 14. Juni, sei der „Straucher Biermarkt“ geplant. Mit mehreren Ständen, an denen für die Gäste unterschiedliche Biersorten (und auch Wein) angeboten werden, wolle der Verein einen gemütlichen Abend mit DJ anbieten. Für Samstag, 15. Juni, sei ein großer Sternmarsch geplant, zu dem bisher zwölf Vereine eingeladen wurden.

Am Sonntag, 16. Juni finde dann ein klassisches Verbandsfest statt. Der Tag werde mit einer Messe beginnen, die die „kleine Gruppe“ des Vereines mitgestalten werde. Im Anschluss sollen die Vereinsehrungen im Rahmen eines Frühshoppens mit Konzerten durchgeführt werden. Ab 13 Uhr sei der Empfang der auswärtigen Vereine geplant. Danach gehe ein Festzug durch Strauch, mit anschließendem Gesamtspiel der Vereine auf dem Dorfplatz sowie freiwilligem Bühnenspiel im weiteren Verlauf.

Jochen Theis informierte, dass die Vereinsinternetseite wieder aktiv sei. Er erfragte mögliche Inhalte und das Thema „neue Datenschutzverordnung“. Hierzu antwortete Christof Breuer, dass das Thema DSGV schon im Frühjahr in einer Vorstandsitzung diskutiert wurde und damals die Entscheidung gefallen sei, die Internetseite erstmal nicht mit Inhalt zu füllen.

Mehr von Aachener Nachrichten