Monschau: Gelegenheit zur Begegnung im und am Aukloster

Monschau : Gelegenheit zur Begegnung im und am Aukloster

Seit mehr als 40 Jahren feiert Monschau sein Ökumenisches Pfarrfest für die Bewohner der Altstadt mit ihren Gästen. Der Urheber des Festes, Monschaus ehemaliger Pfarrer und Dechant, Caspar Seeger, hätte auch wieder am vergangenen Sonntag seine Freude gehabt beim vom Ortskartell organisierten Fest im und am Aukloster.

„Der Besuch ist ordentlich, nur schade, dass die meisten der Touristen vorbeigehen“, war von Dr. Karl Allgaier, stellvertretender Pfarreiratsvorsitzender, zu hören.

Mit dem feierlichen Gottesdienst „weltoffen“, zelebriert von Hardy Hawinkels, fand das Fest in der Aukirche seine würdige Eröffnung, ehe es nahtlos in Räume und Innenhof des Auklosters ging. Hier bot sich den Besuchern ein wunderbarer Ort der Begegnung. Entweder man trödelte über den Markt des Eifelvereins, nahm „Zielwasser“ in Form der Getränke von der Freiwilligen Feuerwehr zu sich und räumte dann die Schießbude der Bürgerschützen leer oder plauderte im Bürgersaal mit alten Bekannten bei Kaffee und Kuchen (angeboten von den katholischen Frauen und Müttern).

Zudem bot die Suppenküche des Deutschen Roten Kreuzes Herzhaftes, während den Klängen der Musikvereinigung Montjoie zu lauschen war. Äußerst beliebt war natürlich auch wieder die Tombola des Pfarreirates, die mit attraktiven Hauptpreisen lockte, nämlich einem Hubschrauberrundflug über Monschau, einem Festmenü für zwei und zwei Karten für die Mon-Klassik.

Das „offene ökumenische Singen“ beider Monschauer Kirchenchöre in der evangelischen Pfarrkirche fand dann noch im späteren Nachmittag statt und bildete den Abschluss des diesjährigen Ökumenischen Pfarrfestes, mit dessen Erlös das Ortskartell stets allgemeine Maßnahmen für Kinder, Jugendliche und das Vereinsleben in Monschau fördert.

(ges)
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