Rurberg/Woffelsbach/Einruhr: Fronleichnamsfest am Rursee: Schiffsprozessionen gut besucht

Rurberg/Woffelsbach/Einruhr: Fronleichnamsfest am Rursee: Schiffsprozessionen gut besucht

Gemeinsam feierten die Pfarren am Rursee — St. Barbara Rurberg und St. Nikolaus Einruhr — das Fronleichnamsfest. Die traditionellen Schiffsprozessionen waren gut besucht, sie führten nach Rurberg, wo im Antoniushof die Festmesse gefeiert wurde.

Von Einruhr aus machte sich eine große Gruppe auf den Weg. Zusammen mit den Aktiven des Musikvereins Dedenborn gingen die Pilger schon zeitig am Morgen an Bord der „Eifel“ und fuhren über den Obersee nach Rurberg. Von Woffelsbach kamen die Gläubigen mit der „Stella Maris“, ihnen hatten sich die Musiker der „Rurseeklänge Woffelsbach“ angeschlossen. Aus Rurberg fanden sich weitere Menschen ein, die das Fronleichnamsfest feiern wollten.

Auch auf dem Weg zurück nach Einruhr betete Pater Peter mit seinen Messdienern und den Gläubigen auf der „Eifel“.

Im Antoniushof zelebrierte Pfarrer Michael Stoffels gemeinsam mit Pater Peter aus dem Franziskanerkloster Vossenack und mit Gemeindereferent Sven Riehm die Festmesse, die feierlichen Gesänge unterstützten die „Rurseeklänge“ mit ihren Instrumenten.

Von Einruhr aus begaben sich die Gläubigen zusammen mit den Aktiven des Musikvereins Dedenborn schon zeitig am Morgen an Bord der „Eifel“ und fuhren über den Obersee nach Rurberg.

Zum Schluss bedankte sich Pfarrer Michael Stoffels bei allen, die zum Gelingen dieses Festes beigetragen haben. „Ich hoffe, ich vergesse niemanden“, sagte er, als er die Pfarrgemeinderäte, die Schützen und die Freiwillige Feuerwehr aufzählte. „Ich spreche meinen Dank aus für den ehrenamtlichen Einsatz, für den Blumenschmuck und alle Vorbereitungen. Danke auch den Kommunionkindern, die mit uns gehen, und an alle Pilger, die sich in der Frühe auf den Weg gemacht haben.“

In drei Richtungen gingen dann die Sakramentsprozessionen vom Antoniushof ab: Gemeindereferent Sven Riehm zog mit einer Prozession zur Rurberger Pfarrkirche, Pfarrer Stoffels ging zur Schiffsanlegestelle und bestieg die Stella Maris, und Pater Peter wurde unterm Baldachin zum Obersee geleitet, von wo aus er mit den Einruhrern losfuhr. Zum Glück blieb es trocken, so durfte man zu Gebet und sakralen Liedern noch das wunderschöne Naturschauspiel auf dem stillen See, eingebettet in eine grüne Frühlingslandschaft, genießen.

(ale)