Simmerath: Freies WLAN auch beim Sonnen im Freibad Einruhr

Simmerath : Freies WLAN auch beim Sonnen im Freibad Einruhr

Die Gemeinde Simmerath investiert weiter in das öffentliche WLAN-Netz. Über 7300 Euro wurden hierzu im Bereich des Bushofs und am Freibad in Einruhr ausgegeben. „Eine sinnvolle Ausgabe in die digitale Zukunft“, wie der Beigeordnete Bennet Gielen nun mitteilte. Ferner ist in diesem Jahr angedacht, im Antoniushof in Rurberg öffentliches WLAN zu installieren.

Dafür sind im Haushalt der Gemeinde finanzielle Mittel in Höhe von 5000 Euro vorgesehen. Wie Gielen erklärte, ist seit Mitte März ein öffentliches WLAN am Simmerather Bushof vorhanden. Über den Freifunk Rheinland e.V., Community Aachen, kann man vor Ort ohne jedwede Anmeldung im Internet surfen.

Die dortige LED-Werbetafel des Gewerbevereins Simmerath wurde bis dahin per Funk mit aktuellen Daten angereichert, was bei schlechter Witterung immer wieder zu Problemen führte. Aufgrund dessen verband man die LED-Tafel mit dem Internet.

Die Marketinggruppe des Gewerbevereins Simmerath hat sich an den Kosten der Internetanbindung beteiligt und übernimmt auch die laufenden Internetkosten. Kosten für die Gemeinde für WLAN und Außenrouter: rund 4100 Euro. Am Freibad in Einruhr betragen die Kosten für die Gemeinde hierfür 3266 Euro. Die laufenden monatlichen Internetkosten werden vom Naturerlebnisbad Einruhr e.V. übernommen.

Damit sind laut Bennet Gielen aktuell folgende Liegenschaften der Gemeinde mit einem öffentlichen WLAN ausgestattet: Bushof Simmerath, Freibad Einruhr, Rathaus Simmerath inklusive Rathausvorplatz, Gemeindebücherei Simmerath, Jugendcafé, Nationalparktor Rurberg, Heilsteinhaus Einruhr, Jugendferiendorf Woffelsbach und Schullandheim Paustenbach.

Ferner wurde der Bushof mit zwei dynamischen Fahrgastinformationsanlagen (DFI) elektronisch aufgepeppt. Diese Anlagen, die zusammen über 60.000 Euro kosteten, wurden zu 85 Prozent über das ÖPNV-Investitionsförderungsprogramm bezuschusst.

Informationen für Fahrgäste

Der verbleibende Anteil von 15 Prozent (9101,32 Euro) trug die Gemeinde Simmerath. Für den Fahrgast ist die prognostizierte Abfahrtszeit des Busses die wichtigste Information der DFI. Auf den Anzeigetafeln werden die dynamisch prognostizierten Zeiten in Form von rückwärts laufenden Minuten angegeben. Neben der Echtzeitinformation profitieren vor allem auch sehbehinderte Menschen von den Anlagen. Neben der optischen Anzeige verfügen die Anlagen auch über eine akustische Ausgabe der Anzeigeninhalte, die per Knopfdruck erfolgt.

Die aktuellen Standorte der betreffenden Busse werden über GPS geortet, Zeit und Standort an das rechnergesteuerte Betriebsleitsystem in der Leitstelle der Aseag übermittelt. Von dort aus werden die aktuellen Abfahrtszeiten über das Mobilfunknetz direkt auf die DFI-Anlage übertragen.

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