Filmwerkstatt Eifel zeigt „Das Lied der Geige“

Vorführung : Filmwerkstatt Eifel zeigt „Das Lied der Geige“

Die Filmwerkstatt Eifel ist seit dem Jahr 2002 in der Region, in Nordrhein-Westfalen und über dessen Grenzen hinaus aktiv und bekannt. Die Mitglieder des Vereins – Filmemacher und Filmenthusiasten – sorgen mittlerweile für ein breites Angebot im gesamten Bereich des Filmschaffens.

Kurzfilm, Spielfilm und Dokumentation werden eigenständig geplant und realisiert. Die erfolgreiche Teilnahme an regionalen und überregionalen Wettbewerben ist Ansporn und Antrieb zugleich und macht Lust auf weitere und neue Projekte. Im Verein treffen sich Filmbegeisterte Menschen – Amateure, Semi-Profis und Profis – die sich der Idee verschrieben haben, Filme zu drehen. Mögen die Kenntnisse auch verschieden sein, allen gemeinsam ist die Begeisterung für das Medium Film und das Interesse, Gedanken zu Bildern werden zu lassen.

Das Projekt: „Das Lied der Geige“ nach einer Geschichte von Ursula Beckert wird vorgestellt am Samstag, 17. November, 18 Uhr, im Jugendhaus Rott. Eine weitere Aufführung findet am Sonntag, 25. November, 18 Uhr, im Bürgersaal in Roetgen statt.

Im spärlichen Licht einer Straßenlaterne steht eine frierende Gestalt und spielt auf der Geige „Ich bete an die Macht der Liebe“. Heiligabend: Noch ist es bei Familie Bergmann etwas unruhig, denn jeder ist noch damit beschäftigt, sich feierlich anzuziehen, schnell noch etwas zu verpacken oder dem Weihnachtsbaum den richtigen Halt zu geben. Dann ist es soweit: Alle sitzen um den liebevoll gedeckten Tisch, aber jeder hat etwas an dem Festmahl auszusetzen, was die Stimmung erheblich trübt. Plötzlich wird es ganz still, denn alle hören von weitem deutlich die Melodie „Ich bete an die Macht der Liebe“, gespielt auf einer Geige.

Die Mutter geht nach draußen und holt den Geigenspieler in die Wohnung, der sich als Milorad vorstellt und später allen Anwesenden seine Geschichte erzählt. Seine Anwesenheit und seine Geschichte bringt wieder Harmonie in die Familie, die fest entschlossen ist, ihm zu helfen. Fazit: Dies ist eine Geschichte über Familie, Verlust der Heimat, Nächstenliebe, Integration und Freundschaft.

Die Veranstaltung dauert etwa 25 Minuten.

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