Ferienwohnung brennt völlig aus, Kripo ermittelt die Ursache

Feuerwehreinsatz in Rurberg : 52-Jährige stirbt bei Wohnungsbrand

Bei einem Wohnungsbrand in Rurberg ist am Dienstagmorgen eine 52-jährige Frau ums Leben gekommen. Die Feuerwehr fand die Bewohnerin bei den Löscharbeiten in der Souterrainwohnung auf der Rurberger Höhe, der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen.

Die Alarmierung der Einsatzkräfte erfolgte um 8.08 Uhr, nachdem die Bewohner der darüber liegenden Hauptwohnung zunächst Brandgeruch wahrgenommen und dann eine Brandsäule entdeckt hatten, die von der unterhalb liegenden Wohnung aufstieg. Die erste Meldung „Wohnungsbrand“ wurde für die ausgerückten Einheiten aus Rurberg-Woffelsbach, Einruhr, Kesternich, und Steckenborn, die Führungsgruppe und die Wehrführung der Gemeindewehr sowie die Drehleiter aus Simmerath bereits während der Anfahrt auf „Feuer SOS“ erhöht, da offensichtlich Menschenleben in Gefahr waren.

„Die erste Einheit aus Rurberg drang dann nach Eintreffen am Einsatzort sofort unter Atemschutz in die Wohnung ein, die zu diesem Zeitpunkt noch in voller Ausdehnung brannte“, berichtete Gemeindewehrführer Christian Förster am Morgen. Die Einsatzkräfte fanden in der Kellerwohnung eine Person auf und schafften diese sofort nach draußen, wo der hinzugerufene Notarzt aber nur noch den Tod der Frau feststellen konnte.

Rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr eilten am Dienstagmorgen zum Brandort auf der Rurberger Höhe. Foto: psm

Verbrechen kann nicht ausgeschlossen werden

Die Feuerwehr löschte das Feuer in der völlig zerstörten Wohnung ab und überließ den Einsatzort anschließend der Kriminalpolizei zur Ermittlung der Brandursache. Die Polizei konnte am Dienstag noch keine Angaben zur möglichen Brandursache machen. Ein Verbrechen könne nicht ausgeschlossen werden – es werde in alle Richtungen ermittelt, hieß es am Nachmittag.

Rund 30 Feuerwehrleute, fünf Helfer des Rettungsdienstes sowie zwei Polizeibeamte waren vor Ort, lediglich die Löschgruppe Rurberg verblieb noch für Aufräumungs- und eventuelle Nachlöscharbeiten an Ort und Stelle. Ein Notfallseelsorger wurde zur Betreuung der ebenfalls informierten Verwandten des Opfers sowie der Einsatzkräfte angefordert, er musste aber zunächst nicht tätig werden, wie es seitens der Einsatzleitung hieß.

(hes)
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