Feierstunde für Dienstjubilare der Stadtverwaltung Monschau

Stadtverwaltung Monschau: Feierstunde für Dienstjubilare

Die Bürgermeisterin hatte eingeladen zu einer Feierstunde und Jubilarfeier, im Großen Sitzungssaal kamen am Donnerstag Mitarbeiter der Stadtverwaltung zusammen, die im Laufe des Jahres ein Dienstjubiläum feiern konnten oder aus dem Dienst ausgeschieden sind.

Der Raum war adventlich geschmückt, und auf den Tischen standen herzhafte und süße Leckereien bereit; zur Begrüßung wurde ein Gläschen Sekt gereicht. Margareta Ritter begrüßte die Gästeschar und wandte sich dann den Jubilaren zu. Außer den Fakten aus der Vita fand sie für jeden persönliche Worte der Anerkennung und des Dankes.

Ihr 40-jähriges Dienstjubiläum konnte Hannelore Stollewerk feiern, sie ist Schulsekretärin an der Sekundarschule Nordeifel, Standort Simmerath. Als sie 1978 als Verwaltungsangestellte bei der Gemeinde Simmerath arbeitete, war sie eine Kollegin von Margareta Ritter. Sie war seit 2006 Schulsekretärin an der Gemeinschaftshauptschule Simmerath und an der Grundschule Lammersdorf und wechselte 2013 in das Beschäftigungsverhältnis mit dem Schulzweckverband Nordeifel. Sie sei „die gute Seele der Schule“, stets freundlich und hilfsbereit gegenüber Schülern, Eltern und dem Lehrerkollegium. Ritter wünschte sich, dass sie mit dem gewohnten Engagement die Schule weiter voranbringe.

Ein treuer Mitarbeiter ist Karl-Heinz Jakobs aus Höfen; dort war er seit 1978 als städtischer Arbeiter tätig. Er legte 1985 seine Facharbeiterprüfung beim Bauhof ab und wechselte in den Stadtteil Monschau. Hier arbeitet er bis heute und ist als äußerst zuverlässiger Arbeiter bekannt. „Sie gehören zu unserer Stadt, zu unserem Stadtbild“, sagte Ritter, die zum 40-jährigen Dienstjubiläum gratulierte. Und Trixi Reichardt vom Personalrat fügte hinzu: „Viele Gäste sagen, wie sauber unsere Stadt ist. Behalten sie ihre gute Laune!“

Hildegard Huppertz ist seit 25 Jahren in den Diensten der Stadt. Nachdem sie in der Kämmerei jahrelang mit verschiedenen Aufgaben betraut war, wechselte sie zum Sozial-/Ordnungsamt. Sie sei eine fleißige und zuverlässige Mitarbeiterin, meinte Ritter, und sie habe „so manches Feuer gelöscht“.

Ebenfalls seit 25 Jahren tut Britta Lambertz Dienst in der Stadt Monschau. Sie sei die Erste gewesen, die hier 1993 den Beruf der „Kauffrau für Bürokommunikation“ erlernt habe. Ihre Fähigkeiten setze sie nun als Sachbearbeiterin in der Schulverwaltung ein, und sie sei „der gute Geist“ der Schulverwaltung. Dem fügte Trixi Reichardt hinzu, Britta Lambertz habe wirklich gute Nerven und möge doch noch 25 Jahre bleiben.

Ingrid Sundermann ist als Reinigungskraft für die Grundschule Höfen eine äußerst gewissenhafte Mitarbeiterin, so hörte man von der Bürgermeisterin; die Sauberkeit der Schule sei ein Aushängeschild nach außen.

In besonderer Weise dankte Ritter den ausgeschiedenen Bediensteten für ihre treuen und zuverlässigen Dienste: Für Katharina Schütt, die 17 Jahre lang als Reinmachefrau arbeitete, zunächst am St.-Michael-Gymnasium und dann an der Grundschule Höfen, und Ende November in den Ruhestand trat, gab es lobende Worte: „Sie haben die Schule sauber gehalten, als wenn es ihr Haus wäre. Ich freue mich, sie bei bester Gesundheit zu sehen, und wünsche ihnen alles Gute.“

Auf 45 Dienstjahre blickt Vinzenz Klein aus Höfen zurück. Als Verwaltungsfachangestellter begann er seine Laufbahn 1973; er setzte sich in verschiedenen Fachbereichen ein (unter anderem Kindergärten, Jugendhilfe, Rentenversicherung, Wohngeld), wurde stellvertretender Leiter des Hauptamtes und Standesbeamter. 2016 wurde er zum Stadtoberamtsrat ernannt und Ende August 2018 in den Ruhestand versetzt.

„Man muss ein ruhiges Gemüt haben“, meinte Ritter, auf die vielen Herausforderungen zurückblickend. Hermann Mertens aus Kalterherberg hat 49 Jahre im Dienst der Stadt Monschau gearbeitet. Ende September wurde er in den Ruhestand versetzt. Er hat in verschiedenen Ämtern Dienst getan, schwerpunktmäßig jedoch im Bereich des Sozialamtes und des Ordnungsamtes als Amtsleiter. „Er stand für Innovationen“, sagte die Bürgermeisterin und lobte seine loyale und kollegiale Einstellung als ihr Allgemeiner Vertreter. Besondere Verdienste habe er sich um die Partnerschaft mit Bourg-St.-Andéol erworben. Trixi Reichardt empfahl dem Pensionär, doch einmal in der Stadtbücherei vorbei zuschauen, sie habe auch Reiseliteratur, falls er Langeweile bekomme. Sie verteilte Präsente an alle Jubilare, und bei Kaffee und Gebäck verweilten viele noch eine ganze Weile.

(ale)
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