Rurberg: Familientag: Fernseher gegen Natur getauscht

Rurberg: Familientag: Fernseher gegen Natur getauscht

„Unser Ziel ist es, dass die Menschen in der Städteregion die herrlichen Freizeitmöglichkeiten in unserer Heimat bewusster wahrnehmen”, betont Städteregionsrat Helmut Etschenberg. „Wir müssen den Familien in unserer Region etwas bieten.”

Mit dem zweiten Familientag in der Städteregion Aachen, der am Sonntag in Aachen, Alsdorf, Eschweiler, Stolberg und Rurberg stattfand, wolle er Familien eine attraktive Freizeitgestaltung bieten, meinte Etschenberg.

Erster großer Auftritt

Neben verschiedenen Angeboten für die Kinder kamen auch Musikliebhaber nicht zu kurz. Die bekannte Steckenborner Show- und Swingband „Melano” und talentierte Jugendliche, die mit ihrer Band „Just Music” an diesem Nachmittag ihren ersten Auftritt vor großem Publikum hatten, erfreuten die Familientag-Gäste mit ihren Stücken.

Tour im Nationalpark

Das Wetter hatte es gut mit dem Familientag gemeint. Am Vortag zweifelte man noch, ob auch alle Aktionen tatsächlich durchgeführt werden könnten. Einige Besucher genossen die dann doch leuchtende Sonne bei einem Spaziergang über die Seepromenade, von der aus man einen traumhaft schönen Ausblick auf den Rursee hat. Viele Gäste nutzen den Tag auch für eine Fahrt mit der weißen Rurseeflotte.

„Das Wetter ist wirklich super. Die ganze Organisation hat sich voll und ganz gelohnt”, ist sich Brigitte Jansen, Mitarbeiterin für den Tourismus Simmerath, sicher.

Auch Waldführerin Claudia Wegenka, die eine geführte Tour durch den Nationalpark anbot, war mit der Resonanz sehr zufrieden: „Die Kinder sind so interessiert. Ganz aufgeregt suchen sie nach Tierspuren im Wald. Es ist schön, zu sehen, wie sich die Kinder für unsere Natur begeistern können”, staunt die Waldführerin über die enorme Neugier der Kinder.

Familientag war voller Erfolg

Man müsse aber auch darauf aufmerksam machen, dass die menschlichen Spuren in Form von Müll eine große Belastung für die Pflanzen- und Tierwelt im Nationalpark seien. Spielerisch versuche sie, dies den Kindern nahe zu bringen.

Die DLRG bot neben ihrem Schminkstand und zahlreichen Geschicklichkeitsspielen auch Erste-Hilfe-Demonstrationen und eine Rettungsübung an und gewährte Einblicke in die Abläufe einer DLRG-Rettungsstation.

Helmut Etschenberg freut sich, dass das Angebot bei den Menschen so gut ankommt: „Es ist schön, dass wir so die Interessen der Kinder wecken können. Gemeinsame Familienaktivitäten sind doch eine hervorragende Alternative zu PC-Spielen und dem heimischen Fernseher”, unterstreicht der Städteregionsrat.

Auch der Simmerather Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns ist stolz auf die große Resonanz: „Der Rursee am Nationalpark-Eifel ist das ideale Umfeld für einen erholsamen Familienausflug mit Erlebnisqualität”, betont er den touristischen Wert seiner Gemeinde.

Der Familientag in Rurberg war alle Beteiligten ein voller Erfolg. Dass sie Menschen aller Altersgruppen an den Rursee locken konnten, sei ein großes Ziel gewesen, welches damit erreicht worden sei.

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