Nordeifel: Entspannter Ausklang für die A-Ligisten der Nordeifel

Nordeifel : Entspannter Ausklang für die A-Ligisten der Nordeifel

Auf die drei Nordeifelteams in der Aachener und Dürener Kreisliga A wartet ein unaufgeregter Saisonausklang, denn sie haben nichts mehr mit der Aufstiegs- oder Abstiegsentscheidung zu tun.

In der Aachener A-Liga hat der TV Konzen unter Trainer Stefan Carl eine hervorragende Rückrunde gespielt und sich von einem Abstiegsplatz auf einen gesicherten Mittelfeldrang abgesetzt.

Der Coach hätte sich zwar gerne mit einem Heimsieg von den TV-Anhängern verabschiedet, leider kassierten die Schwarz-Gelben im letzten Heimspiel der Saison eine 0:3-Niederlage gegen Teutonia Weiden, die Stefan Carl überhaupt nicht passte: „Schade, wir hätten uns lieber mit einem Sieg verabschiedet, als mit so einer unnötigen und ärgerlichen Niederlage.“

Trotzdem nochmal alles geben

Zum Saisonausklang wartet nun noch der schwere Auswärtstermin beim Meister FV Vaalserquartier. Die Jungs von der niederländischen Grenze haben vor allen Dingen in der Rückrunde mit einer Serie von elf Siegen und nur einem Unentschieden gezeigt, dass sie das Topteam der Liga stellen. Das Hinspiel konnten die Konzener Ende März mit einem 3:0-Erfolg für sich entscheiden. Der Konzener Coach geht davon aus, dass der Ligaprimus sich für die Niederlage revanchieren möchte. „Wir werden alles geben und uns mit einer beachtlichen Leistung aus der Saison verabschieden.“

In der Dürener Kreisliga A gehörte die Schlagzeile nach dem vergangenen Spieltag der SG Vossenack/Hürtgen, die dem frischgebackenen Meister und Aufsteiger, SG Voreifel, nach zuletzt neun Siegen und einer Punkteteilung, wieder einen größeren Schaden zufügte. „Vielleicht hat der Mannschaft von Voreifel der letzte Biss gefehlt. Wir haben aber gut gespielt, kaum Torchancen zugelassen und gute Konter gefahren“, lobte SG-Trainer, Tim Krumpen, sein Team nach dem unerwarteten 2:0-Erfolg.

Nach dem Sieg gegen den Ligaprimus haben die Rureifeler mit 41 Punkten das erste Saisonziel erreicht, damit ist der Coach aber nicht mehr zufrieden. „Jetzt will ich auch 44 Punkte holen“, definierte Tim Krumpen ein neues Saisonziel, dass zum Saisonausklang einen Sieg beim FC Düren 77 beinhaltet.

Vor dem Spiel beim Tabellenfünften, Hambacher SV, wäre der Trainer des TuS Schmidt mit einem Unentschieden zufrieden gewesen. Nach der Partie konnte Georg Bauer sich mit dem 1:1 nur schwer anfreunden. „Wir haben gut gespielt, aber leider vergessen, die Tore zu machen“, ärgerte er sich über die schlechte Chancenverwertung. „Wenn man so viele Torchancen hat, dann muss man gewinnen“.

Mit der Begegnung gegen Alemannia Lendersdorf verabschiedet Georg Bauer sich am Sonntag nach nur zwei Spielzeiten von der Schmidter Eichheckstraße. Sein größter Wunsch vor dem letzten Auftritt lautet: „Es wird zwar nicht einfach, aber ich würde mich schon gerne mit einem Sieg verabschieden.“

(kk)
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