Huppenbroich: Elisabeth Niessen ist nun Ehrenmitglied

Huppenbroich: Elisabeth Niessen ist nun Ehrenmitglied

Der Huppenbroicher Kapellenverein konnte unlängst erfreut den Sprung über die „magische Grenze” hundertfacher Mitgliederschaft melden. Mittlerweilesank die Zahl der Vereinsangehörigen wieder auf 86 Personen. Doch die stehen fester denn je zusammen, muten sich gewaltige, gemeinnützige Projekte zu.

Das wurde im Rahmen der Generalversammlung deutlich. Im Vereinslokal „Zur alten Post” begrüßte Vorsitzender Hans Keutgen dazu rund 30 Besucher. Neben Sachstandsberichten standen Teilneuwahlen zum Vorstand an. Ehrungen bewährter Christkönigsfreunde waren zudem vorzunehmen.

Hauptthema der Tagesordnung bildete die bereits vor Jahresfrist angegangene Planung und Finanzierung des Kapellenumbaus sowie die Neugestaltung ihres Nebengebäudes. Die Koordination aller weitgehend in Eigenleistung zu erbringenden Maßnahmen hat Axel Gussen übernommen. „Ein gewaltiges Arbeitspensum liegt auch jetzt wieder vor uns, hohe Ausgaben kommen auf uns zu, unser Gotteshaus kostet uns viel Geld und Einsatz. Jede helfende Hand wird, insbesondere zum Bau der Außenanlagen, gebraucht”, blickte Keutgen voraus.

Dem Pfarrer gedankt

Keutgen sagte, kirchliches Leben sei ohne priesterliches Wirken unmöglich, um so mehr habe man Simmeraths Pfarrer Dr. Herman van Gorp dafür zu danken, „dass er konstant einmal wöchentlich einen Gottesdienst in unserer Kapelle hält, zudem an Festtagen im christlichen Jahreskreis”. Die Pflege des Huppenbroicher sakralen Wahrzeichens diene der Bereicherung des gesamten Ortsbildes. Eine Verkleidung für die Orgel bildete nach Keutgens Aussage ein Arbeitsthema 2008, für die alte Orgel habe bislang niemand Interesse gezeigt: „Wer will sie haben?”

Die Restaurierung des Grabkreuzes von Pfarrer Chantrain bedeutete einen weiteren Aufgabenschwerpunkt auf dem Friedhof. Die Feiern zur Weihnachtzeit wurden, bewährten Einsatzkräften wie Doris Faymonville, Gabi Vleugels- Schröder, Friedhelm und Resi Hoss, Krippenbauer Reiner Jakobs und einer emsigen Kinderschar zuzuschreiben, zu einem gehaltvoll- würdigen Jahresereignis für das Dorf. Die langjährig treu wirkende Küsterin Elisabeth Niessen musste ihren gemeindlichen Dienst inzwischen aus gesundheitlichen Gründen aufgeben, Keutgen dankte ihr wie Resi Hoss für deren Nachfolgezusage.

Zur Umbaufinanzierung des Kirchleins, teilte der Vorsitzende weiter mit, werde Simmeraths Kirchenvorstand drei Grundstücke an den Verein verkaufen, auch der Tausch eines der Gemeinde Simmerath gehörenden Areals sei erforderlich, „damit wir endlich unsere Kapelle auch auf eigenem Grund stehen haben”. Die Vermessungsarbeiten zur exakten Ermittlung der Flächengrössen sollen bald beginnen.

Unter Leitung des zweiten Vorsitzenden Peter Heinrich ging es an die Neubesetzung mehrerer Vorstandposten. Hans Keutgen bleibt Vorsitzender, ebenso behält Beisitzer Friedhelm Hoss sein Amt. Mit Bedauern musste Keutgen beakannt geben, dass Schatzmeisterin Faymonville nach neun Jahren ihr Amt niederlegt „Ich bin schon ein bisschen traurig”, bekannte sie. Heinz- Otto Nickel wird ab sofort die Finanzen übernehmen.

Höhepunkt des Abends war die Ernennung von Elisabeth Niessen zum Ehrenmitglied. Sie habe, konstatierte Keutgen, „seit über 25 Jahren, unterstützt von Ehemann Ludwig, die Kapelle vorbildlich betreut, war bei Wind und Wetter und zu allen Festtagen für unsere Sache zur Stelle”.

Für vorbildlichen Einsatz im Sinne der Vereinsziele erfuhren Hans-Dieter Bongard, Bernadette Löhrer, Theo Goffart, Resi und Friedhelm Hoss, Karl Nießen (Weiher, Kuhl), Ernst Schröder und Axel Gussen sowie Gabi Vleugels Schröder des weiteren Lob und Anerkennung.

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