Simmerath/Rurberg: Elektromobilität: E-Autos und Pedelecs am Eiserbachsee

Simmerath/Rurberg : Elektromobilität: E-Autos und Pedelecs am Eiserbachsee

Die Stawag, auch Stromversorger der Gemeinde Simmerath, hatte auf dem Parkplatz am Nationalparktor in Rurberg groß aufgefahren.

Anlässlich ihrer Veranstaltung zur Elektromobilität am Rursee war am Eiserbachsee eine orange Flotte von Elektroautos in Stellung gebracht worden, welche allen Interessierten neben Pedelecs für eine Probefahrt zur Verfügung stand. Hiervon wurde reichlich Gebrauch gemacht, woran auch das große Interesse an der zukunftsträchtigen Elektromobilität deutlich wurde.

Insgesamt 17 Elektroautos hatte der Stromversorger aus Aachen in die Eifel gebracht, um auch einmal die Vielfalt der zwischenzeitlich auf dem Markt befindlichen E-Autos zu demonstrieren. Vom Kleinflitzer „Twizy“ von Renault mit 8 kWh und einer Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h, über den Smart (18 kWh / 125 km/h), bis hin zum B-Klasse Mercedes mit 28 kWh und einer Spitzengeschwindigkeit von 160 km/h, war alles dabei, was das Herz der Fans von E-Autos höher schlagen lässt.

Für Motorradfreaks hatte man mit einem beachtlich leistungsstarken E-Roller gleichfalls etwas im Angebot.

Nicht nur der Zuspruch für die angebotenen Testfahrten, wofür acht Fahrzeuge zur Verfügung standen, war groß. Ausführlich ließen sich die Besucher von den fachkundigen Mitarbeitern der Stawag über die einzelnen Fahrzeuge informieren.

Corinna Bürgerhausen hatte im Namen des Energieversorgers zunächst die zahlreichen Besucher begrüßt, unter denen sich natürlich auch der Schirmherr der Veranstaltung, Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns befand. Sie wies zudem darauf hin, dass auch die Rursee-Touristik an diesem Tag mitwirkte. Bürgermeister Hermanns betonte anschließend, dass Simmerath schon seit langem eine sehr energiefreundliche Gemeinde sei, in der das Thema umweltfreundliche Energie groß geschrieben werde.

Rudolf Roß, Bereichsleiter Netzservice der Stawag, welcher der Gemeinde Simmerath ein E-Mobil zu Testzwecken avisierte, merkte an: „Wir möchten unseren Kunden ein zukunftsweisendes Angebot unterbreiten, und als Energiedienstleister die Infrastruktur der Region weiter stärken“. Die Ladeinfrastruktur für E-Bikes und E-Autos in der Eifel solle weiter ausgebaut werden. „2014 wurden hierfür bereits Ladestationen in Rurberg und Einruhr in Betrieb genommen“, erklärte Roß und kündigte an, dass Mitte Juni eine weitere Pedelc-Ladestation in Woffelsbach ans Netz gehen soll.

Danach stand quasi der Eiserbachdamm unter Dauerstrom. Jede Menge Elektro-Autos machten sich auf dem Damm mit Testfahrern auf den Rundkurs um den Eiserbachsee. Die zeigten sich danach ausnahmslos von den geräuschlosen E-Flitzern begeistert und hätten am liebsten noch einige Runden gedreht.

(ho)
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