Nordeifel: Ein schöner Tag in der Eifel — für einige aber auch ein teurer

Nordeifel : Ein schöner Tag in der Eifel — für einige aber auch ein teurer

Der Indian Summer lockte nicht nur viele Kurzurlauber in die Eifel, sondern natürlich auch die Polizei. Die bescherte dem einen oder anderen ein nicht so schönes Andenken.

Insbesondere den Sonntag nutzten viele Menschen, um das herrliche Herbstwetter mit einem Besuch in den Eifelgemeinden zu verbinden. Für den Ansturm von Fahrzeugen waren sogar viele Parkplätze einfach zu klein, so dass einige diese nicht anfahren konnten. Die Polizei überwachte den Straßenverkehr und legte dabei ein besonderes Augenmerk auf die L 249.

Hier mussten 15 Pkw und 63 Motorräder gestoppt werden, weil sie die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 Stundenkilometern überschritten hatten. Das schnellste Krad wies dabei eine gefahrene Geschwindigkeit von 120 km/h auf. Gesteuert wurde es von einem 51 Jahre alten Niederländer. Auch zwei 55 und 62 Jahre alte Männer aus Jüchen und Willich wurden angehalten. Sie hatten ihre hoch motorisierten Wagen mit 124 km/h gesteuert.

Als Resümee schreibt die Dürener Polizei: „Für alle Beteiligten wurde dieser Tag somit zu einem unvergesslichen Erlebnis — für den einen oder anderen noch zu einem teuren dazu. Glücklicherweise hat an diesem Tag aber niemand mit dem Leben bezahlt. Und damit das auch weiter so bleibt, wird die Polizei auch zukünftig Kontrollen dieser Art durchführen. Selbst wenn dies den Unmut bei manch einem Verkehrsteilnehmer führt: Sie selbst setzen die Ursache für den anhaltenden Kontrolldruck der Beamten. Diese sind nur eine Folge des fehlerhaften und gefahrenträchtigen Verhaltens einzelner motorisierter Menschen.“

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