Roetgen: Ein neues Klettergerüst für die Gemeinschaftsgrundschule Roetgen

Roetgen : Ein neues Klettergerüst für die Gemeinschaftsgrundschule Roetgen

Sollten einige Kinder nach sechs Wochen Sommerferien nicht die richtige Lust zum Schulbesuch empfunden haben, dann wich an der Gemeinschaftsgrundschule Roetgen die eventuell fehlende Motivation schnell einer großen Freude, denn auf dem Schulhof war während der Ferien ein stattliches Klettergerüst errichtet worden.

Am Freitag wurde die aus wetterfestem Robinienholz gebaute Konstruktion ihrer Bestimmung übergeben. In Anwesenheit von Schulleiterin Susanne Bortot und Roetgens Bürgermeister Jorma Klauss wurde das Kletterparadies aus 15 bis 21 Zentimeter starken Palisaden für die insgesamt 322 Kinder der Grundschule freigegeben.

Knapp 50.000 Euro kostete das Klettergerüst, das aus Mitteln des Projektes „Gute Schule 2020“, das noch die alte NRW-Landesregierung aufgelegt hatte, angeschafft wurde. Während viele andere Schulen die zur Verfügung stehenden Mittel noch nicht abgerufen haben, war man in Roetgen schnell bei der Hand, auch wenn es von der Idee über die Ausschreibung bis zur Umsetzung seine Zeit dauerte.

„Das ist eine tolle Bereicherung für die Schule und eine gute Investition in die Bildung“, freute sich Bürgermeister Jorma Klauss, während einige Kinder zur Schere griffen und das Flatterband durchschnitten. Anschließend erlebte die neue Attraktion ihren ersten Massenansturm.

Weitere Mittel innerhalb des Gute-Schule-Projektes für Roetgen stehen zudem abrufbereit. Die Ausstattung der Schule mit digitalen Medien soll folgen, und für die Schulaula (Bürgersaal) soll eine neue Tontechnik installiert werden. Auch die weitere Schulhofgestaltung steht noch an.

Kleine Regelkunde

Vor der Übergabe des Klettergerüstes gab Schulleiterin Bortot noch eine kleine Einführung in die Regelkunde für die Benutzung des neuen Großgerätes: Jeder solle nur so hoch klettern, wie er es sich zutraue. Schubsen, Laufen, Fangen und das Versperren des Weges seien nicht gestattet. Schließlich solle „das Klettergerüst Spaß machen“. Letzteres brauchte die Schulleiterin nicht zweimal zu sagen, denn die Freude der Kinder auf dem neuen Spielgerät war nicht zu überhören.

(P. St.)
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