Simmerath: Ein „Meilenstein” in der Entwicklung des Krankenhauses

Simmerath: Ein „Meilenstein” in der Entwicklung des Krankenhauses

Prominenz aus Politik und aus dem Gesundheitswesen sowie viele interessierte Gäste hatten sich eingefunden, als am Freitagnachmittag die neuen Räumlichkeiten in der Eifelklinik St. Brigida eingeweiht wurden.

Auch wenn man zunächst unter den vielen Menschen nicht viel von den Räumen sehen konnte, so wurde direkt deutlich, dass ein neuer heller Eingangsbereich und ein großzügiges Foyer erstellt wurden.

Die freundliche, einladende Atmosphäre hob Dr. Ulrich Mauerer, der Geschäftsführer der Eifelklinik, hervor. Er begrüßte zahlreiche Vertreter aus dem öffentlichen Leben, beispielsweise die Bundestagsabgeordnete Gabriele Molitor, den Landtagsabgeordneten Stefan Kämmerling, die Bürgermeister von Simmerath und Hürtgenwald, Karl-Heinz Hermanns und Axel Buch, sowie Menschen, die sich dem Krankenhaus verbunden fühlen: aus der Ärzteschaft, den Krankenkassen und dem Komitee „Rettet das Krankenhaus”. Auch der Generaloberin des Ordens der Cellitinnen, Mutter Hedwig aus Köln, galt Dr. Mauerers herzlicher Willkommensgruß.

In seinem kurzen Rückblick über die jüngste Geschichte des Simmerather Krankenhauses hielt er den Zuhörern noch einmal die dramatische Entwicklung vor Augen, bevor im September 2010 der Artemed-Klinikverbund das Krankenhaus erwarb. „Es galt, Vertrauen zurück zu gewinnen”, erinnerte er sich und verwies darauf, dass dies in kürzester Zeit offenbar gelungen sei. „Der Ansturm hat uns fast überrannt”, berichtete er und zählte die Neuerungen auf, die man in der kurzen Zeit an der Eifelklinik erreicht hat: So wurde zum Beispiel der Notfallstandort ausgebaut, an allen Tagen im Jahr ist die Notfallambulanz 24 Stunden besetzt. Die Geburtshilfe wurde modernisiert, die Intensivstation in diesem Frühjahr wieder in Betrieb genommen, und außerdem gelang es, Fachärzte an die Eifelklinik zu binden.

Die nun vollende Baumaßnahme sei ein weiterer „Meilenstein”, sie spiegele die Modernität wider und optimiere die Behandlungsmöglichkeiten. Fünf neue Eingriffsräume für die Venenchirurgie und die orthopädische Chirurgie sind geschaffen worden. Dr. Mauerer bedankte sich ausdrücklich bei den Patienten, die in der Nähe der Baustelle manchmal Geduld aufbringen mussten, und beim engagierten Personal des Krankenhauses, das mehr Einsatz als üblich gezeigt habe. Er hob auch die zügige Arbeit des Architektenteams und die schnelle und professionelle Arbeit der Handwerker hervor, die diese Aufgabe in nur fünf Monaten bewältigt haben.

Karl-Heinz Hermanns, der Bürgermeister der Gemeinde Simmerath, drückte seine Freude aus über die positive Entwicklung, die die Eifelklink seit Übernahme durch Artemed durchgemacht habe. „Es ist ein Krankenhaus für die Region”, stellte Karl-Heinz Hermanns fest. Mit 300 Mitarbeitern sei es der zweitgrößte Arbeitgeber in Simmerath. Er freue sich auch, dass das Krankenhaus eine intakte Beziehung zu den niedergelassenen Ärzten der Umgebung pflege, und er hob hervor, dass die Krankenpflegeschule mit insgesamt elf Schülern ein weiteres Aushängeschild sei.

Mit Tänzen von Beethoven unterhielt der Kammerkreis Simmerath die Gäste vorzüglich; die Einsegnung nahmen Pfarrer Leo Kerbusch und Pfarrer Köhne gemeinsam vor. Bei einem Rundgang konnten die Gäste die neuen Räumlichkeiten in Augenschein nehmen.