Monschau: Ein „Hoch” auf die älteste Monschauerin

Monschau: Ein „Hoch” auf die älteste Monschauerin

Mit Geschenkkörben, Blumen und Präsenten wurde am Freitag Hildegard Henke im Maria-Hilf-Stift in Monschau überrascht.

Im Namen der Städte überreichten die stellvertretende Städteregionsrätin Christiane Karl und die Ortsvorsteher von Kalterherberg und Monschau, Norbert Rader und Georg Kaulen die Geburtstagsgeschenke zum 106. Wiegenfest. Die rüstige Rentnerin versicherte, wie gut es ihr heute gefalle und fügte hinzu: „Mein ganzes Leben war schön!”

Die gebürtige Krefelderin wurde im Jahre 1905 geboren, heiratete im Jahre 1936 in Köln und zog mit ihrem Ehemann, einem Forstbeamten, nach Kalterherberg, wo sie unbeschadet den Zweiten Weltkrieg überlebte. „In Kalterherberg hat man davon nicht so viel mitbekommen”, erinnert sich die resolute alte Dame.

Ortsvorsteher Georg Kaulen, der es sich seit ihrem Umzug ins Maria-Hilf-Stift nicht nehmen lässt, Hildegard Henke zu besuchen, war begeistert, wie man „in einem so hohen Alter noch so rüstig sein kann”. Und auch Städteregionsrätin Karl staunte. Wenn man noch so gut aussehe und so fit sei, dann sei es schon „erstrebenswert so alt zu werden”. Und natürlich wurde von früher erzählt und von den Begebenheiten der letzten Jahre im Hause Henke in Kalterherberg.

„Unsere älteste Bewohnerin ist sehr selbstbestimmend und achtet auf ihre Gesundheit”, erzählte Schwester Oberin Daisy Maria. Die liebenswürdige alte Dame sei mit „Herz, Seele und Verstand noch dabei”. Das bestätigten auch die langjährigen Freunde Ulla und Klaus Kaulard.