Simmerath: Eifelklinik: Vieles ist neu, vieles in Bewegung

Simmerath: Eifelklinik: Vieles ist neu, vieles in Bewegung

Mehr Ärzte, mehr Patienten, neues Vertrauen, eine renovierte Station 4, weitere Pläne und Projekte: Die Eifelklinik St. Brigida ist auf gutem Weg in die neue Zukunft.

Dr. Sören Eichhorst, Geschäftsführer der Eifelklinik, nannte in seinem Statement auf dem „Simmerath-plus-Tag” vor allem zwei Gründe für die Übernahme des St. Brigida-Krankenhauses in den Artemed-Klinikverbund: Die hoch motivierte Mitarbeiterschaft und der „starke Rückhalt” des Krankenhauses in der Bevölkerung, die sogar mit einer Demonstration für das Krankenhaus auf die Straße gegangen sei.

Der bisherige Erfolg bestätige die Übernahme als richtige Entscheidung, betonte Dr. Eichhorst, der von „deutlich mehr Patienten” sprach und von einem zunehmenden Vertrauen in das Krankenhaus.

In einem kurzen Referat zeigte Sören Eichhorst die bisherigen Veränderungen und Neuerungen wie auch die Pläne und Projekte für die Zukunft auf: Vor wenigen Tagen ist die sanierte und deutlich aufgewertete (bisherige) Station 4 wieder eröffnet worden - mit Nasszellen auf jedem Zimmer. Demnächst wird auch die Station 1 verbessert und modernisiert.

Ausgebaut und verbessert wird auch der Gerätepark der Eifelklinik, so der Bereich Röntgen und Radiologie. Gleichsam reaktiviert wurde die Computer-Tomografie (CT), so dass deswegen, so Dr. Eichhorst, Fahrten nach Aachen nicht mehr nötig sind.

Umgestaltet werden künftig auch der Eingangsbereich und das Treppenhaus. Eine wahrnehmbare Verbesserung im Krankenhaus soll es in Sachen Geruch geben: Es soll nicht mehr unbedingt nach Krankenhaus riechen, betonte Dr. Eichhorst, der die Philosophie der Artemed-Gruppe herausstellte: moderne Medizin, der Mensch im Mittelpunkt, mit Körper und Seele.

Besonders wichtig im „neuen” Simmerather Krankenhaus, so der Geschäftsführer, der ausgebildeter Internist ist: Die Mitarbeiter des Hauses werden in die Entscheidungen eingebunden, „um so das Haus insgesamt voranzubringen”.

Neu an der Eifelklinik ist unter anderem das Zentrum für Venen und Haut (Leiterin ist Dr. Karin Vogt): Die Nachfrage ist überaus groß, so dass derzeit sogar Wartezeiten in Kauf genommen werden müssen. Neben der Spezialisierung im Bereich Venen- und Gefäßchirurgie gibt es eine weitere Spezialisierung: die orthopädische Chirurgie.

Auf zwei Info-Tage wies Geschäftsführer Dr. Eichhorst jetzt schon hin: auf die Eifeler Fußtage vom 29. Juni bis 1. Juli im „Antoniushof” in Rurberg und auf den Eifeler Herztag am 9. Juli.

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