Eifelklinik: Dr. Christian Blau ist neuer Chefarzt fürs Herz

Innere Medizin: Neuer Chefarzt fürs Herz in der Eifelklinik

„Für uns war es ein absolut logischer und folgerichtiger Schritt, Blau in die Chefarzt-Riege zu berufen – hat er sich doch sowohl durch Leistungen in der Eifelklinik als auch auf Konzernebene in der gesamten Artemed durch seinen unermüdlichen Einsatz, seine sympathische Art und seine patientenorientierte Denkweise besonders hervorgetan“, lobt Eifelklinik-Geschäftsführer Dr. Benjamin Behar.

Inhaltlich werden mit dem jungen Chefarzt vor allem die konservative Kardiologie, die Erkrankungen wie das Volksleiden Bluthochdruck oder Funktionsstörungen des Herzens weiter in den Fokus gerückt, ebenso wie die Intensivmedizin.

Obwohl es nur faustgroß ist, wird das Herz als das wichtigste Organ des menschlichen Körpers betrachtet. Das Herz muss, über die Lebensdauer hinweg gesehen, eine ganze Menge leisten und ist dabei häufig den Gefahren eines ungesunden Lebensstils ausgesetzt. Folgen sind neben Bluthochdruck beispielsweise auch Fettstoffwechselstörungen oder Durchblutungsstörungen am Herzen. So verwundert es nicht, dass Herz-Kreislauferkrankungen die häufigste Todesursache in vielen Nationen sind.

„Gerade bei Herz-Kreislauferkrankungen kann mittels frühzeitiger Diagnostik und vorbeugenden Maßnahmen häufig Schlimmeres verhindert werden“, weiß der neue Chefarzt, der vor einigen Jahren übrigens zu den jüngsten Ärzten weltweit gehörte, die als Implanteure von sogenannten TAVIs, einem minimalinvasiven Herzklappenersatz, zertifiziert waren. Dieser Bereich der „High-End-Medizin“ war dem heute 37-Jährigen allerdings auf die Dauer zu einseitig.

„Mir geht es darum den Patienten als Ganzes zu betrachten und ihm ganzheitlich zu helfen“, betont der gebürtige Ennepetaler, der mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Roetgen lebt. Um bereits den ganz kleinen „Patienten“ näherzubringen wie man reagiert, wenn es tatsächlich zu einem Notfall kommt, lädt Blau übrigens regelmäßig zur „Kuscheltier-Klinik“ ein und erklärt den Kindern der regionalen Kitas, was in der Notsituation zu tun ist. Dieses Engagement möchte der sympathische Mediziner auch als Chefarzt nicht aufgeben. „Mir ist daran gelegen, so früh wie möglich ein Bewusstsein für die Gesundheit unseres Herzens zu schaffen“, betont der Kardiologe.

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