Nordeifel: Eifeler Germania Eicherscheid bekommt es mit Verlautenheide zu tun

Nordeifel : Eifeler Germania Eicherscheid bekommt es mit Verlautenheide zu tun

Der anhaltende Winter hat in der Bezirksliga, Staffel 4, den Spielplan von Germania Eicherscheid total durcheinandergebracht. Auch am vergangenen Spieltag mussten die Blau-Weißen, deren Nachholkontingent mittlerweile auf fünf Spiele angewachsen ist, zuschauen.

Bei den Eicherscheidern hofft man nun, dass es am Sonntag mit der Begegnung gegen den starken Tabellenzweiten Eintracht Verlautenheide endlich weitergeht. Nicht einfacher ist die Aufgabe, die auf den FC Roetgen wartet, der am aktuellen Spieltag beim Tabellendritten FV Haaren Termin hat.

Germania Eicherscheid — Eintracht Verlautenheide: Mittlerweile interessieren Marco Kraß die Wetterprognosen mehr als der Spielplan der Bezirksliga, Staffel 4. Am Mittwoch war der Coach noch zuversichtlich davon ausgegangen, dass man am Sonntag gegen den Tabellenzweiten Eintracht Verlautenheide spielen würde, am Donnerstag hatte der Winter aber wieder zugeschlagen.

Der Coach hofft nun auf Tauwetter und einem am Sonntag bespielbaren Kunstrasenplatz an der Bachstraße. „Unser Nachholprogramm ist schon groß genug, allein im April müssen wir acht Spiele austragen und direkt am 3. Mai müssen wir das ausgefallene Spiel gegen Columbia Donnerberg nachholen.“ Der Coach weiß, dass die Trainingseinheiten im kommenden Monat nicht so intensiv werden können wie die im März.

Es geht um die Tagesform

Den kommenden Gegner Eintracht Verlautenheide hat Marco Kraß aus dem Hinspiel noch in schlechter Erinnerung, in dem spielte der Aufsteiger stark auf und gewann 4:1. Auch in den zweiten Saisonabschnitt startete die Eintracht mit Erfolgen gegen die Topteams von Arminia Eilendorf und dem FV Haaren. Nach einem weiteren Erfolg gegen Alemannia Mariadorf kassierte man gegen Columbia Donnerberg eine Niederlage. Dennoch weiß Marco Kraß: „Die stehen nicht zu Unrecht da oben.“ Er glaubt, dass am Sonntag die Tagesform ausschlaggebend ist und traut seiner Mannschaft eine Punkteteilung zu.

FV Haaren — FC Roetgen: Nach einer grausamen ersten Halbzeit des FC Roetgen am vergangenen Spieltag gegen Roland Millich erlebte Trainer Bernhard Schmitz nach seiner Pausenansprache in der zweiten Halbzeit eine enorme Leistungssteigerung seines Teams. „In der ersten Halbzeit stimmte nichts bei uns, da waren wir vom Gegner zu weit weg und sind nicht in die Zweikämpfe gekommen“, monierte der Coach, der aber mit der zweiten Halbzeit zufrieden war. „Da hat die Mannschaft vieles richtig gemacht und sich das 1:1 mehr als verdient.“

Etwas skeptisch blickt der sportlich Verantwortliche des FC auf den Spielplan für die kommenden Wochen. „Jetzt kommen zuerst einmal die großen Kaliber der Liga.“ Er weiß, dass seinem Team in den nächsten drei Spielen gegen den FV Haaren, Arminia Eilendorf und Columbia Donnerberg nur die Rolle des krassen Außenseiters zufällt.

Für den aktuellen Gegner FV Haaren verlief der Start in den zweiten Saisonabschnitt nicht nach dem Gusto von Trainer Jürgen Lipka. Im Topspiel gegen Arminia Eilendorf gab es eine 1:2-Niederlage, gegen Raspo Brand musste man sich mit einem Unentschieden begnügen, während die Spiele gegen Donnerberg, Eicherscheid und Gerderath ausfielen. Bernhard Schmitz weiß, dass sein junges und unerfahrenes Team an den nächsten Spieltagen auf dem Prüfstand steht. „Wir wissen, dass der Weg zum Klassenerhalt sehr steinig wird, aber in den nächsten drei Spielen haben wir nichts zu verlieren. Schauen wir einfach mal, was geht.“

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