Nordeifel: Eicherscheid und Haaren kämpfen mit Personalsorgen

Nordeifel : Eicherscheid und Haaren kämpfen mit Personalsorgen

Bei Germania Eicherscheid war die Personalnot vor der Begegnung gegen Alemannia Mariadorf (1:1) so groß, dass Trainer Marco Krass sich selbst für die Startformation nominieren musste.

Auch der gerade erst für die Zweite reaktivierte Angreifer Stefan Kwasnitza musste mit in die Startelf. Sammy Nordt, der morgens noch 75 Minuten für die Zweite geackert hatte, stand auch in der Anfangsformation.

Auf der Auswechselbank saßen auch zwei Jungs, die morgens in der Zweiten gespielt hatten. „Im Moment sieht es personell bei uns nicht gut aus“, gab Co-Trainer Lukas Kraß nach der nur durchwachsenen Partie gegen die Mariadorfer zu. Dass Neuzugang Jonas Schulte sich noch schwerer an der Schulter verletzte und ins Krankenhaus musste, passt zur aktuellen Situation bei den Blau-Weißen.

Kaum Prognose möglich

Mit dem FV Haaren stellt sich am Donnerstag an der Bachstraße eine Mannschaft vor, die genau die gleichen Probleme wie die Germania hat. „Ich weiß noch nicht, wo wir elf Spieler herbekommen sollen“, rätselte Haarens Trainer Jürgen Lipka nach der 0:1-Heimniederlage gegen Würm Lindern.

Da beide Mannschaften personell stark dezimiert sind, erscheint eine Prognose nicht möglich.

(kk)
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