Nordeifel: Eicherscheid kassiert Platzverweise und Niederlage

Nordeifel : Eicherscheid kassiert Platzverweise und Niederlage

Bei Germania Eicherscheid haderte man am Donnerstag mit dem Schiedsrichter, der sich in der Nachholpartie gegen Columbia Donnerberg nicht als Freund der Nordeifeler zeigte. Er verhängte zwei Foulelfmeter gegen die Blau-Weißen und zeigte Jan Breuer die Rote Karte und nach dem Abpfiff auch noch Marcel Hermanns Rot.

Dabei fing die Begegnung gut für die Blau-Weißen an, die sich die ersten Tormöglichkeiten erspielten. In der 35. Minute kamen die Donnerberger dann durch den ersten verwandelten Strafstoß, nach einem Foul von Jan Breuer, zur Führung. In der Unterzahl wehrten die Eicherscheider sich aber prima und erzielten in der 44. Minute durch Daniel Krott den Ausgleich.

Auch in der zweiten Halbzeit konnten die dezimierten Eicherscheider die Begegnung lange Zeit offen gestalten. Durch den zweiten verwandelten Foulelfmeter kamen die Donnerberger zum 2:1-Endstand. Nach der hektischen Endphase zeigte der Schiedsrichter wenig Fingerspitzengefühl, als er Marcel Hermanns noch nach dem Abpfiff Rot zeigte. „Wir haben uns auch in der Unterzahl gut gewehrt, aber leider unglücklich verloren“, resümierte der Eicherscheider Co-Trainer Marco Kraß.

Heimspiel gegen Mariadorf

Am aktuellen Spieltag wartet auf die Blau-Weißen das nächste Heimspiel gegen Alemannia Mariadorf. Das Hinspiel konnten die Eicherscheider ganz klar gewinnen (4:0), ganz so einfach wird es im Rückspiel nicht, denn die Landalemannia hat sich im zweiten Saisonabschnitt erheblich gesteigert. In der Winterpause kehrte Torjäger Alessio Pina vom Landesligisten Germania Teveren zum Mariadorfer Südpark zurück, und seitdem geht es aufwärts bei der Alemannia.

Am Sonntag ist der Angreifer, der sich zuletzt verletzte, nicht dabei. Entsprechend weniger Arbeit wartet auf die Germania-Defensive. Allerdings gehen die Blau-Weißen mit dem Handicap in die Begegnung, dass sie die gesperrten Spieler Jan Breuer und Marcel Hermanns ersetzen müssen, was bei dem sowieso schon kleinen Kader schwierig werden sollte.

Zufrieden konnte der sportliche Leiter des FC Roetgen, Tom Moosmayer, mit seinem Trainereinstand nach dem 4:2-Erfolg gegen Sparta Gerderath sein. Allerdings wäre alles andere als ein Sieg gegen die Gerderather wahrscheinlich auch schon das vorzeitige Aus für den Klassenerhalt gewesen.

Um das Saisonziel noch zu realisieren, wartet auf den FC noch ein harter Weg. Aktuell müssen die Schwarz Roten noch vier Punkte auf Roland Millich gutmachen. Wobei auf den Aufsteiger aus dem Fußballkreis Heinsberg das wesentlich schwerere Restprogramm wartet. Er muss noch gegen die führenden fünf Teams der Liga antreten. Auf heimischem Terrain warten die Spiele gegen Germania Kückhoven und Arminia Eilendorf. Reisen müssen die Millicher nach Verlautenheide, Haaren und Donnerberg.

Beim Blick auf das Restprogramm des Konkurrenten könnte die Hochrechnung von Tom Moosmayer aufgehen: „Wir brauchen noch zehn Punkte zum Klassenerhalt.“ Allerdings dürfte es für die Roetgener schwer werden, am Sonntag gegen Eintracht Verlautenheide zu punkten. Der Tabellenzweite hat in der Rückrunde bei Columbia Donnerberg und Germania Eicherscheid verloren, sich mit Rasensport Brand die Punkte geteilt, aber sieben Spiele gewonnen, unter anderem auch bei Tabellenführer Eilendorf. Tom Moosmayer weiß, dass der Weg zum Klassenerhalt immer kürzer wird und man deshalb auch schon Mal sensationell punkten muss, am besten schon am Sonntag gegen Verlautenheide.

(kk)
Mehr von Aachener Nachrichten