Eicherscheid: Drei Siegerinnen nach spannender Fuchsjagd im Kreis Aachen

Eicherscheid : Drei Siegerinnen nach spannender Fuchsjagd im Kreis Aachen

Es war die letzte Fuchsjagd im Kreis Aachen für dieses Jahr. Der Reit- und Fahrverein Eicherscheid (RuFV) ehrte am vergangenen Sonntag gleich drei Siegerinnen bei der traditionellen Veranstaltung.

Der Tag war reichlich gefüllt mit diversen Programmpunkten, so dass die Pferdefreunde bereits um 11.30 Uhr zur Pferdesegnung bereitstanden. Anschließend zog ein Feld nach dem anderen los: die Springer, Nichtspringer, Einsteiger sowie Kaltblüter und Kutschen. Vor ihnen lag zu diesem Zeitpunkt eine 22 Kilometer lange Strecke durch Wälder, Wiesen und die Rur. Zunächst ritten sie hinab zur Dedenborner Brücke und durchquerten auf ihren die Rur, bevor es in Richtung Huppenbroicher Ölmühle ging.

Die Nordeifeler Idylle und der Ritt durch das Wasser locken immer wieder Reiter mit weiterer Anreise, beispielsweise aus der Euskirchener Ecke, an. Daher gibt es „ein sehr gemischtes Publikum“, wie Jutta Braun, 1. Vorsitzende des RuFV Eicherscheid, erklärt. Von Huppenbroich ging es durch das Tiefenbachtal und von dort aus wieder nach Eicherscheid zurück.

Allerdings stand vor der Rückkehr noch das Highlight des Tages auf der „langen Trift“ an: die eigentliche Fuchsjagd. Für Ponys, Großpferde und Kutschen gab es jeweils einen Fuchsschwanz, den es zu suchen galt. Nach einer spannenden Jagd ritten die glücklichen Siegerinnen samt der restlichen Reiterschaft anschließend zurück zur Reithalle in Eicherscheid. Den Fuchsschwanz bei den Ponys fand Julia Braun, bei den Großpferden Lena Telöken und bei den Kutschen Nicole Müller.

Großes Feuer und Halali

Um 17 Uhr veranstaltete der Eicherscheider Reitverein ein großes Feuer auf dem Sandplatz, um den Abschluss der Fuchsjagd würdig zu feiern und die Trophäen zu überreichen. Auch das Halali trug zu diesem Anlass bei. Außerdem sorgten die Jagdhornbläser aus Mützenich für das passende Ambiente über den ganzen Tag hinweg.

Am Abend ließen Reiterinnen und Reiter sowie Vereinsmitglieder und Pferdefreunde den Tag Revue passieren. Jahreszeitbedingt gab es zur Stärkung Kasseler mit Sauerkraut und Grünkohl, bevor bis in den späten Abend hinein getanzt wurde. „Das ist wirklich Tradition“, berichtet Jutta Braun lächelnd.

(als)
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