Nordeifel/Simmerath: Die Schützen im Monschauer Land feiern ihr 70. Bezirksschützenfest

Nordeifel/Simmerath : Die Schützen im Monschauer Land feiern ihr 70. Bezirksschützenfest

Wenn die Schützen im Monschauer Land ihr Bezirksschützenfest feiern, darf man sich stets auf ein Brauchstums-Event in Grün freuen, das seinen Höhepunkt bei der Bekanntgabe des neuen Bezirkskönigs und eines Festzugs findet. Dies war auch beim diesjährigen 70. Bezirksschützenfest der Fall, dessen Ausrichtung in den Händen der Simmerather St.-Johannes-Schützenbruderschaft lag und unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns stand.

Zusammengefasst: Hervorragend organisiert von den Simmerather Schützen mit Brudermeister Bruno Wilden, ein imposanter Festzug mit 13 Bruderschaften und sieben Musikvereinen, die bei gutem Wetter beste Werbung für das Schützenwesen betrieben.

Glücklichster Mann des Wochenendes war sicherlich David Senf von der Mützenicher St.-Hubertus-Bartholomäus-Schützenbruderschaft, der am Samstagabend im Saal Stollenwerk in Steckenborn als neuer Bezirkskönig ausgezeichnet wurde (wir berichteten). Die Steckenborner Lokalität wurde deshalb gewählt, da in Simmerath kein Saal zur Verfügung stand. Fazit zum Festabend in Steckenborn: Gut besucht und ausgezeichnete Stimmung.

Am Sonntag stand dann der Simmerather Kirchplatz im Mittelpunkt des Geschehens. Bei gutem Wetter versammelte sich dort ab Mittag ein großes Schützenheer. Vor der Tribüne marschierten dort zunächst die einzelnen Schützenbruderschaften aus dem Monschauer Land in Begleitung von jeweils einem Musikverein auf, die dort von Bezirksbundesmeister Kurt Bongard und Bruno Wilden begrüßt wurden. Ein Schauspiel, das viele Besucher anlockte, die dort und später immer wieder am Zugweg reichlich Beifall spendeten. Den erhielt natürlich in besonderem Maße Bezirkskönig David Senf, dem man deutlich ansah, dass er auf einer Glückswolke schwebte.

Fast pünktlich setze sich dann der Festzug der Schützen mit einigen Ortsvereinen in Bewegung durch den Ort. Über die Hauptstraße ging es über den Rathausplatz, das Krankenhausgelände, Quadfliegstraße und Völligweg zum Kirchplatz zurück, wo Bezirksbundesmeister Kurt Bongard sich noch einmal bei allen Zugteilnehmern bedankte. Bürgermeister Hermanns hob die Bedeutung des Schützenwesens hervor und dankte den ausrichtenden Simmerather Schützen für ihre hervorragende Arbeit. Traditionsgemäß wurde zum Abschluss die Nationalhymne gespielt, bevor man sich zum gemütlichen Ausklang bei Kaffee und Kuchen im Pfarrheim noch einige Zeit im gemeinsamen Gespräch austauschte.

(ho)
Mehr von Aachener Nachrichten