Monschau: Die letzten Schüler verlassen die Gemeinschaftshauptschule

Monschau : Die letzten Schüler verlassen die Gemeinschaftshauptschule

21 Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftshauptschule Monschau-Roetgen-Simmerath wurden jetzt im Rahmen einer Feierstunde in der Aula des Schulgebäudes an der Wilhelm-Jansen-Straße verabschiedet. „Alle jungen Damen und Herren haben den Abschluss erreicht. Meine Glückwünsche möchte ich nicht nur euch, sondern auch den Eltern und Erziehungsberechtigten übermitteln“, betonte Schulleiter Franz-Josef Prümmer zu Beginn der Feierstunde.

Prümmer, der in der Aula Hermann Mertens, den allgemeinen Vertreter von Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter, Roetgens stellvertretenden Bürgermeister Helmut Mulorz, sowie Norbert Brewer in Vertretung für Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns begrüßen konnte, dankte den Eltern, die ihre Kinder der Schule anvertraut hatten, sowie den Lehrern für ihr pädagogisches Engagement.

„Heute ist trotz der Schließung der Schule kein Tag, um Trübsal zu blasen. Ihr steht heute im Mittelpunkt der Veranstaltung. Lasst euch feiern, und feiert euch vor allem selbst. Durch Fleiß und Eigeninitiative habt ihr alle euer Ziel erreicht“, so Prümmer zu den Absolventen. Die Gemeinschaftshauptschule sei eine anerkannte Schule. Für die Zukunft wünschte der Schulleiter alles Gute, ob auf dem weiteren Schulweg oder im Berufsleben. „Entdeckt die Welt und seid offen für andere Kulturen“, gab Prümmer den scheidenden Schülern noch mit auf den Weg.

Elf Schüler erreichten den Mittleren Schulabschluss. Von diesen erlangten wiederum fünf Schüler die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe. Zehn Schüler erlangten den Hauptschulabschluss nach Klasse 10. Elf Schüler steigen direkt in die Berufswelt ein. Um das Fachabitur zu erlangen, werden sieben Schüler die Fachoberschule besuchen. Drei Schüler besuchen das Berufsgrundschuljahr des Berufskollegs, um den mittleren Schulabschluss nachzuholen. „Die Tatsache, dass keiner auf der Strecke blieb und alle eine weitere Perspektive haben, sei es, dass sie direkt in die berufliche Laufbahn einsteigen, oder dass sie sich schulisch weiterbilden, zeigt, dass die Gemeinschaftshauptschule Monschau-Roetgen-Simmerath bis zum Schluss eine gute Erziehungs- und Bildungsarbeit geleistet hat und dass sie keine Sackgasse war“, resümierte Prümmer. Leider werde Die Schule mit diesem Tag aus der Schullandschaft der Stadt Monschau verschwinden.

Hermann Mertens übermittelte Grüße seitens des Rates und der Verwaltung der Stadt Monschau: „Die Wichtigkeit und die Qualität der Schule sind bekannt. Das Reifezeugnis habt ihr erlangt. Nun gilt es, den richtigen Lebensweg einzuschlagen. Behaltet die Schule in guter Erinnerung.“

Helmut Mulorz, der selbst 20 Jahre als Lehrer an einer Hauptschule tätig war, sprach von einem erfolgreichen Weg, den die Schülerinnen und Schüler zurückgelegt hätten. „Ich kann euch nur mit auf den Weg geben, dass ihr in Zukunft eure Begabungen erforschen und eure Ziele planen solltet. Erfolg muss man sich erarbeiten.“

Schüler- und Klassensprecher Ridon Miftari sprach stellvertretend für seine Kameradinnen und Kameraden: „Wir haben es alle geschafft. Stolz können wir auf die Vergangenheit zurückblicken. Die Schulzeit endet nun, jedoch werden wir die Gemeinschaftshauptschule in guter Erinnerung behalten.“

Franz-Josef Prümmer und Klassenlehrer Johannes Söndgen händigten den Schülerinnen und Schülern die Abschlusszeugnisse aus. Prümmer dankte noch dem GU-Lehrer Michael Sander, den Vertretungslehrern Brigitte Zilligen und Hardy Gluth, dem Hausmeister Frank Paulus, der Schulsekretärin Walburga Förster, den Reinigungskräften Brigitte Huppertz und Wieselawa Speyer-Niessen sowie Hildegard Jakobs und Michaela Schweitzer, die für das gesunde Frühstück verantwortlich zeichneten.