Nordeifel: Die Germania ist vor dem FV Haaren gewarnt

Nordeifel: Die Germania ist vor dem FV Haaren gewarnt

Der Kreis-Aachener Aufsteiger Germania Eicherscheid behielt seine weiße Weste auch nach dem dritten Spieltag und übernahm in der Bezirksliga, Staffel 4, die Tabellenführung. Auf die Blau-Weißen wartet am aktuellen Spieltag mit dem FV Haaren eine Mannschaft, die in der vergangenen Saison den Aufstieg nur um zwei mickrige Törchen verpasste.

Auch in dieser Saison zählen die Schwarz-Gelben aus dem Aachener Nordosten zu den Favoriten. Nach einem Auftaktremis bei Aufsteiger Eintracht Verlautenheide landeten die Haarener am zweiten Spieltag einen sensationellen 4:0-Erfolg gegen den meistgenannten Favoriten Inde Hahn. Dass die Mannschaft von der Neukölner Straße gegen ein Topteam der Liga vier Tore in der Schlussviertelstunde erzielte, war umso beeindruckender. Für die tolle Moral der Mannschaft spricht auch die Leistung am vergangenen Spieltag, als sie beim Mitfavoriten Alemannia Mariadorf in den letzten fünf Minuten noch einen 1:3-Rückstand egalisierten.

Dass die Schwarz-Gelben im Endspurt besonders stark sind, hat auch der Eicherscheider Trainer Wilfried Schmitz registriert. Eine Prognose will er vor dem Spiel im Stadion Nord nicht abgeben, er glaubt aber, dass sein Team mit dem FV auf Augenhöhe ist. „Das ist schon eine Mannschaft mit einer besonderen Qualität, da können wir sehen, was unsere neun Punkte wert sind“.

Aus personeller Sicht muss der Trainer weiterhin auf Marco Kraß und Steven Mensger verzichten. Jan Breuer ist nach seiner Sperre wieder dabei. Von seinen beiden Mittelfeldspielern, Marius Henk und Marcel Hermanns, erwartet der Trainer eine ähnlich gute Leistung wie in den letzten Spielen. „Die Beiden sind die Garanten dafür, dass wir so erfolgreich spielen“, ist er von ihren bisherigen Auftritten der beiden Spiellenker der Germania begeistert.

In der Staffel 3 holte der TuS Schmidt sich durch das Remis gegen den BV Bedburg am vergangenen Spieltag den ersten Zähler, wobei TuS-Spielertrainer Daniel Schippers mit dem 1:1 nicht einverstanden war. „Wir hatten eigentlich alles im Griff. Unser Torwart Martin Nowak ist kaum geprüft worden, aber dann erlauben wir uns beim Gegentreffer eine unmögliche Dummheit.“ Der TuS-Trainer sah zwar auch nur wenige Chancen von seinem Team, allerdings hatten die Schwarz-Gelben noch die besseren Möglichkeiten. Leider vergab Sven Meyer die klarste Torchance.

Am aktuellen Spieltag reisen die Schmidter zum Aufsteigertreffen bei Rheinsüd Köln. Der Kölner Fusionsverein ist der jüngste in der Bezirksliga und entstand erst im Jahr 2010 aus der Fusion des VfL Sürth und des TSV Rodenkirchen. Genauso wie die Schmidter musste der Fusionsverein aus dem Süden der Domstadt bis zum letzten Spieltag zittern, ehe der Aufstieg in trockenen Tüchern war. Bisher haben die Rheinsüdler sich in der neuen Umgebung gut akklimatisiert. Nach einem Auftaktsieg in Brauweiler folgten zwei beachtliche Remis gegen den GFC Düren und in Stotzheim.

„Ein Punkt ist schon okay“

Wenn es ein weiteres Unentschieden für die Kölner geben würde, wäre der Schmidter Trainer auch schon zufrieden. „Auswärts ein Punkt ist schon okay“. Verzichten müssen die Schwarz-Gelben auf Urlauber Tobias Krischer.

(kk)
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