Nierfeld/Rott: Der SV Rott wird nicht belohnt

Nierfeld/Rott : Der SV Rott wird nicht belohnt

„Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen, sie hat sich bemüht, versucht Fußball zu spielen, ist dafür aber nicht belohnt worden“, hatte der Trainer des SV Rott, Mirko Braun, Mitleid mit seiner Mannschaft, die auf dem ungewohnt kleinen Platz im Schleidener Stadtteil couragiert auftrat, aber letztendlich gegen Schwarz-Weiß Nierfeld eine 1:3-Niederlage hinnehmen musste.

Wie erwartet suchten die Gastgeber ihr Heil in langen Bällen und hatten in der zweiten Minute schon ihre erste Möglichkeit, jedoch traf Michael Jansen per Kopfball nur die Latte. In der achten Minute hatten die Rotter ihre erste nennenswerte Möglichkeit. Manuel Kanou zog den Ball nur ganz knapp am Nierfelder Gehäuse vorbei. Danach konnte der Rotter Schlussmann Patrick Diehl mit zwei gekonnten Paraden den Rückstand verhindern.

Optisch stellten die Rotter die bessere Mannschaft, allerdings hatten sie ihre Probleme, sich in der Offensive zwingend in Szene zu setzen. „Da haben wir uns ganz dumm angestellt“, ärgerte sich Mirko Braun in der 54. Minute, dass seine Abwehrspieler sich zu einfach ausspielen ließen.

Nach einem schnell ausgeführten Eckball reagierte Ghartey Anderson am schnellsten und drückte das Spielgerät zum 1:0 über die Linie. In den nächsten Minuten hatten die Gastgeber noch zwei gute Möglichkeiten, aber beide Male zeigte sich der Rotter Keeper wieder glänzend disponiert.

Auf der anderen Seite hätte Avdo Iljazovic den Ausgleich machen können, scheiterte aber an Torwart Pierre Fromm und setzte den Ball wenige Minuten später aus aussichtsreicher Position übers Nierfelder Gehäuse. Auf der Gegenseite trafen die Nierfelder nur den Pfosten. In der 84. Minute sorgte Paul Rawicki mit einem direkt verwandelten Freistoß für eine mögliche Vorentscheidung, jedoch keimte zwei Minuten später bei den Rot-Weißen wieder Hoffnung auf, nachdem Manuel Kanou den Anschlusstreffer erzielt hatte. In der Nachspielzeit schloss Maximilian Patt einen Konter mit dem 3:1 ab.

„Wir haben die Chancen nicht genutzt, dann verliert man so ein Spiel, aber es kommen wieder bessere Zeiten für uns, dann kommen wir auch da unten wieder raus“, fiel es Mirko Braun schwer, die im Grunde unnötige Niederlage zu verkraften.