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Ehrungen: Der Feuerwehr seit vielen Jahrzehnten verbunden

Ehrungen : Der Feuerwehr seit vielen Jahrzehnten verbunden

Zwei besondere Ehrungen gab es bei der Feuerwehr in Kalterherberg. Für 60-jährige Mitgliedschaft bei der Feuerwehr wurde Herbert Gerhards geehrt.

Für 75-jährige Mitgliedschaft ehrte man Hermann Brandenburg. Nach der Begrüßung durch Löschgruppenführer Dirk Brandenburg wendete sich Stadtbrandmeister Falk Claßen, Leiter der Feuerwehr Monschau, an Hermann Brandenburg und Herbert Gerhards.

Claßen erinnerte sich noch gut daran, wie er Herbert Gerhards vor vielen Jahren in der Leitstelle der Feuerwehr kennenlernte. Mit 17 Jahren war der heute 77-jährige Gerhards in die Feuerwehr eingetreten. Für die langjährige Mitgliedschaft verlieh ihm Claßen die „Sonderauszeichnung in Gold“. Hermann Brandenburg, heute 91 Jahre alt, war 16 Jahre alt, als er im Februar 1943, während des Krieges, Mitglied der Feuerwehr wurde. Auch Brandenburg wurde die „Sonderauszeichnung in Gold“ verliehen, mit der besonderen „75“ auf der Anstecknadel, die er von Claßen erhielt.

Sowohl Brandenburg als auch Gerhards waren lange aktive Mitglieder des Löschzuges. „Beide waren durchgehend eng mit der Löschgruppe verbunden“, berichtete Ralf Detering. Hermann Brandenburg und Herbert Gerhards erinnern sich gerne an die vielen Jahre zurück, seitdem sie Mitglieder der Feuerwehr wurden. Es sind viele schöne Erinnerungen dabei, erzählten Brandenburg und Gerhards, Ausflüge mit den Kameraden, besondere Erlebnisse.

Viel erlebt haben sie mit der Feuerwehr. So waren sie beispielsweise bei Vennbränden im Einsatz oder bei verschiedenen Hausbränden. Ein Haus am Ortsrand brannte damals völlig aus, erinnerte sich Brandenburg. „Das Wasser mussten wir damals aus der Pumpe am Bahnhof holen“, so Brandenburg.

Sowieso war zu seinen Anfängen vieles anders als heute. Wasser wurde aus verschiedenen Quellen geholt – von Brunnen, aus Nachbarhäusern, einmal sogar aus einer Jauchegrube. Brandenburg erinnert sich an einen Brand, bei dem man ein Übergreifen der Flammen auf das Nachbarhaus verhindern wollte. Mit einer „Kette aus Eimern“ habe man dies gemeinschaftlich schließlich geschafft, so Brandenburg. Sicher gab es auch weniger schöne Erlebnisse – doch die guten Erinnerungen überwiegen, sind sich Brandenburg und Gerhards einig. Beide wollen der Feuerwehr Kalterherberg auch in Zukunft verbunden bleiben.