Nordeifel: Der FC Roetgen erwartet Sparta Gerderath zum Abstiegsendspiel

Nordeifel : Der FC Roetgen erwartet Sparta Gerderath zum Abstiegsendspiel

In der Bezirksliga, Staffel 4, bleiben für den FC Roetgen nur noch sechs Spieltage, um den drohenden Abstieg zu vermeiden.

Da sich zum Wochenanfang die Wege von Trainer Bernhard Schmitz und dem FC trennten, versucht der sportliche Leiter des FC, Tom Moosmayer, mit der Mannschaft in den letzten Meisterschaftswochen noch die Punkte einzusammeln, die zum Klassenerhalt reichen. Wie viele Zähler dass im Endeffekt sein müssen, ist fraglich. In der vergangenen Spielzeit reichten 28 Zähler zum Klassenerhalt ein Jahr zuvor waren es 36. Noch brauchen die Roetgener aber keine fremde Hilfe, um das Saisonziel zu realisieren.

Der aktuelle Gegner Sparta Gerderath überraschte die gesamte Liga am Donnerstag mit einem 2:1-Sieg in der Nachholpartie gegen den Tabellendritten FV Haaren. Weitere Bonuspunkte können die Gerderather noch in den Nachholspielen gegen Union Würm Lindern und Germania Kückhoven einfahren.

Nach der Partie gegen Gerderath warten auf die Roetgener noch die Heimspiele gegen Eintracht Verlautenheide, dem SC Kellersberg und Concordia Oidtweiler. Reisen müssen die Schwarz-Roten noch zur Zweitvertretung des FC Wegberg Beeck und Alemannia Mariadorf. Die aktuelle Begegnung gegen Gerderath ist für die beiden punktgleichen Teams ein Abstiegsendspiel, das die Roetgener unbedingt gewinnen müssen.

Null steht in Kückhoven

Bei Germania Eicherscheid war Trainer Marco Kraß mit dem torlosen Unentschieden in der Nachholpartie beim Tabellenvierten, Germania Kückhoven, zufrieden. „Unser Gegner hatte vielleicht etwas mehr Ballbesitz, aber richtig gute Tormöglichkeiten hatte auch er nicht. Es war von beiden Mannschaften keine überzeugende Vorstellung“, erlebte der Coach am Donnerstag auf dem ungewohnten Aschenplatz eine Begegnung mit wenig Höhepunkten vor den Toren.

Die Eicherscheider erspielten sich zwei etwas bessere Möglichkeiten, die Nico Wilden und Tobias Kelleter vergaben. „Für uns war es am Ende wichtig, dass die Null stand“, war Marco Kraß mit der taktischen Leistung seiner Jungs zufrieden.

Am Sonntag sind die Eicherscheider beim SC Kellersberg zu Gast, der am Donnerstagabend in der Nachholpartie gegen die SG Würm-Lindern mit einem 2:1-Sieg überraschte. Mit nur acht Punkten steht die Mannschaft aus dem Alsdorfer Stadtteil als erster Absteiger so gut wie fest. Die Eicherscheider reisen als klarer Favorit an die Alsdorfer Husemannstraße mit der zusätzlichen Motivation, dass der Tabellenletzte einen seiner acht Punkte in Eicherscheid holte.