Konzen: Den Weg nach Aachen erleichtern

Konzen: Den Weg nach Aachen erleichtern

Eine Einpendlerspur am Abzweig von der B 399 aus Richtung Lammersdorf auf die B 258 bei Fringshaus, die Monschauer Straße vom Kalkhäuschen bis zur Pascalstraße dreispurig, dann vier Spuren bis zur Autobahn - dies zu erreichen, „das sind ganz wichtige Ziele in der CDU-Arbeit”, betonte Alexander Lenders, Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Monschau und Abgeordneter im Städteregionstag, nun auf dem Parteitag der Konzener CDU.

Die Union verfolge schon „seit ewiger Zeit” den notwendigen Ausbau der Verbindung aus der Nordeifel nach Aachen. „Wir brauchen eine vernünftige Anbindung nach Aachen”, sagte Lenders mit Blick auf die Berufspendler.

Deutlich weniger Pendler

Die Zahl der Berufspendler aus der Stadt Monschau ist deutlich zurückgegangen - von einst etwa 85 Prozent auf aktuell 50,5 Prozent, berichtete Bürgermeisterin Margareta Ritter. Dieser Rückgang ist auch ein Erfolg der Wirtschaftspolitik der Stadt Monschau: Im Gewerbegebiet in Imgenbroich gibt es viele Arbeitsplätze. Weitere Betriebe anzusiedeln, sei eine wichtige Aufgabe für die Zukunft, für ortsnahe Arbeitsplätze zu sorgen, sei auch eine „Pflicht den Kindern gegenüber”. Imgenbroich, so Margareta Ritter, sei längst zum „neuen Mittelpunkt der Stadt geworden - wirtschaftlich betrachtet. Das Gewerbegebiet wird künftig erweitert, Einzelheiten müssen noch genau festgelegt werden.

Wichtig sei dabei, so sagte Konzens Ortsvorsteher Matthias Steffens, das ständige Gespräch mit den Anwohnern, die stets zeitig informiert werden müssen. Erfolgreich war diese Basisarbeit auch beim Thema „Bushof”: Der ÖPNV-Platz (für vier Busse) wird nun gleich am Himo gebaut.

Micha Kreitz, Vorsitzender der Konzener CDU und Sprecher der CDU-Fraktion im Monschauer Rat ist zuversichtlich: Der ÖPNV-Platz am Himo werde wohl auch das Handwerkerzentrum dort (vielleicht samt Gastronomie) neu beleben.

In einem „Rings-System” soll dann der öffentliche Nahverkehr im Bereich der Stadt Monschau gestaltet werden - eine Schleife über Mützenich und Kalterherberg, die andere Schleife über Rohren und Höfen, berichtete die Bürgermeisterin, die hofft, dass dann viele Bürger auf den Bus umsteigen.

Gleichwohl ist und bleibt es wichtig, die Straße nach Aachen auszubauen. Trotz des Rückgangs der Einwohnerzahl (demografischer Wandel) werde der Pkw-Verkehr steigen, sagte Alexander Lenders. Viele Pendler sind auch künftig auf den Pkw angewiesen.

„Mäusetunnel” verschwindet

Sobald die Probleme mit dem Grunderwerb gelöst sind, soll auf der B 258 an Fringshaus in Richtung Roetgen eine lang gezogene Einfädelspur gebaut werden. „Dann kommt auch der Mäusetunnel weg”, ist Alexander Lenders zuversichtlich.

Größe Verkehrsprobleme und oft lange Staus gibt es auf der Monschauer Straße zwischen Kalkhäuschen (L 233) und der Pascalstraße und dann bis zur Autobahn bei Lichtenbusch. Allerdings werde es noch längere Zeit dauern, bis dort ein Ausbau möglich ist.

Mit den Arbeiten auf der „kleinen Himmelsleiter” zwischen Fringshaus und Roetgen aber soll möglichst noch in diesem Jahr begonnen werden, so Alexander Lenders.