Das letzte Konzert der „Eifel Musicale“

Mit Pianist Alfredo Oyáguez Montero : Das letzte Konzert der „Eifel Musicale“

Das erste Kammermusik-Festival in der Nordeifel, das unter dem Namen „Eifel Musicale“ seit Mitte März zahlreiche hochkarätige Konzerte unter regem Zuspruch der Klassik-Freunde anbot, geht nun am Sonntag, 2. Juni, im Monschauer Aukloster zu Ende.

Auch das wird ein Konzert mit besonderer Note sein.

Der Pianist Alfredo Oyáguez Montero, von seinem Auftritt bei der „Montjoie Musicale“ vor zwei Jahren noch in bester Erinnerung, bestreitet einen Abend mit dem Bratschisten Mikhail Zemtsov, der sich durch Wettbewerbserfolge in der letzten Zeit einen guten Namen gemacht hat. Alfredo Oyáguez Montero hat bei weltweit reger Konzerttätigkeit seinen musikalischen Schwerpunkt als Mitglied des Lehrkörpers beim Konservatorium in Palma de Mallorca. Mikhail Zemtsov stammt aus Russland, ist aber schon einige Zeit in Westeuropa, vor allem in den Niederlanden tätig; er hat sich als international anerkannter und vielseitiger Solist, Lehrer, Kammermusiker und Dirigent profiliert.

Das Monschauer Programm der beiden internationalen Künstler bezieht sich in sinnvoller Weise zurück auf den bisherigen Verlauf des Festivals und fasst diesen in gewisser Weise zusammen. Vor allem ist es wieder Robert Schumann, der den „romantischen“ Grundton der Konzertreihe aufgreift. Von ihm ist vor allem eines der Hauptwerke der Viola-Solo-Literatur zu hören, seine „Märchenbilder“ op. 113, daneben ein anderes wichtiges Werk von ihm, „Adagio und Allegro“ op. 70, das ursprünglich für Horn und Klavier geschrieben wurde, aber auch in einer Fassung mit Bratsche existiert.

Weiterhin dürfen sich die Musikliebhaber besonders auf die sogenannte „Arpeggione-Sonate“ von Franz Schubert freuen, die dieser Ur-Romantiker seinerzeit für ein damals (1823) neu konstruiertes Instrument, das Arpeggione geschrieben hatte, welches sich aber nicht durchsetzte und nur in Zusammenhang der oft gespielten und sehr eindrucksvollen Schubert-Sonate noch genannt wird. Abgerundet wird das Konzert durch die Präludien op. 34 von Dmitri Schostakowitsch in der Bearbeitung für Bratsche und Klavier sowie als Abschluss durch den „Grand Tango“ von Astor Piazzolla.

Das Konzert findet statt am Sonntag, 2. Juni, 17 Uhr, im Aukloster Monschau.