Roetgen: CDU-Ratsherr Schneider nimmt Stellung zum Spielplatz Ahornweg

Roetgen: CDU-Ratsherr Schneider nimmt Stellung zum Spielplatz Ahornweg

CDU-Ratsherr Peter Schneider aus Roetgen gibt zum Mehrheitsbeschluss des Rates, einen Teil de Kinderspielplatzes am Ahornweg an einer privaten Investor zu verkaufen (vgl. Ausgabe vom 17. Juli), folgende Stellungnahme ab:

Am Montag, 12. Juli, habe ich den Vertreter von Bürgermeister Eis, Herrn Mertens, darauf aufmerksam gemacht, dass derselbe Antrag auf Teilverkauf des Spielplatzes im Ahornweg schon zweimal vom Gemeinderat abgeblockt worden sei.

Ebenso habe ich an diesem Abend Herrn Knur von der SPD auf diese Problematik hingewiesen. Spätestens da hätte der Bürgermeister den Antrag von der Tagesordnung nehmen müssen.

Unter dem Motto „Augen zu und durch” wurde hier den Kindern und Müttern ein lauschiges Plätzchen, das übrigens von den Anwohnern mit den Erschließungskosten selbst bezahlt worden ist, genommen. Eine größere Panne oder Uneinsichtigkeit eigener Fehler gibt es wohl nicht. Herr Eis, was glauben Sie wohl, wie wird ein Gericht entscheiden, wenn die Gemeinde einem Bauwilligen ein Grundstück als Bauland verkauft und eben diese Gemeinde ihm dann keine Baugenehmigung dafür erteilt?

Als Spielplatz ausgewiesen

Sie fragen sich, ob der potenzielle Käufer bei soviel Widerstand in der Nachbarschaft überhaupt noch Interesse an einem Kauf habe? Bei einem so großen finanziellen Gewinn (aus saurer Wiese wird Bauland) wird er entweder selbst bauen oder das Bauland verkaufen.

Frau Bourceau, dieses Grundstück ist seit 1978 als Spielplatz ausgewiesen und nicht, wie Sie behaupten, als Wiesenfläche. Mit dem Verkaufserlös wollen Sie angeblich auf einem verkleinerten Spielplatz einen vernünftigen Bolzplatz und eine großzügige Spielfläche mit Schatten spendenden Bäumen schaffen.

Die 30 Jahre alten Bäumen, die jetzt da sind und Schatten spenden, sollen gefällt werden. Naja, in 30 Jahren spenden dann die neuen Bäume wieder Schatten. Wo und in welchem Jahr haben Sie denn die Mittel im Haushaltsplan eingeplant?

Es lässt sich ganz einfach rechnen, dass die UWG (mit Ausnahme von Frau Bourceau) zusammen mit der FDP und der SPD (auch SPD-Wahlkreisinhaber Herbert Gasch) die Interessen unserer Kinder verkauft haben.