Bürgerwanderung zur Waldentwicklung in Dedenborn und Wahlerscheid

Bürgerwanderung in Dedenborn und Wahlerscheid : Nationalparkwald im Wandel

Wie entwickeln sich die Nationalparkwälder im Süden des Nationalparks aktuell? Welche Auswirkungen haben Klimawandel, Trockenstress und Borkenkäfer auf den Nationalparkwald? Sind dort weitere Naturschutzarbeiten und Waldentwicklungsmaßnahmen geplant?

Anwohner und Interessierte können sich über den aktuellen Stand am Freitag, 7. Juni, bei einer Wanderung mit Florian Krumpen, Fachgebietsleiter für Biotop- und Wildtiermanagement, sowie mit Nationalparkbezirksleiter Dedenborn, Enno Klipp, informieren.

Auch die Nationalparkwälder im Süden bleiben von den Auswirkungen des Dürre- und Hitzesommers 2018 nicht verschont. Die lange Trockenheit hat die Fichten gestresst und anfällig für Borkenkäfer gemacht. Vor allem die „Buchdrucker“, knapp 5 Millimeter große Borkenkäfer, haben Fichten zum Absterben gebracht und damit im Nationalparkwald den Prozess der Waldentwicklung beschleunigt. Auch Buchen und andere Baumarten hatten ihren Kampf mit der langen extremen Trockenheit.

Wo wird eingegriffen und wann wird der Natur freien Lauf gelassen? Spannende Frage zu der aktuellen Situation vor Ort ... Alle Anwohner des Nationalparks, insbesondere aus den Nationalparkstädten Monschau, Simmerath, Hellenthal und Schleiden sind eingeladen, gemeinsam mit den Forst- und Nationalparkexperten Florian Krumpen und Enno Klipp ihren Nationalpark vor Ort zu besichtigen. Dabei können interessierte Bürger vor Ort den Verantwortlichen ihre Fragen zu den Waldentwicklungsmaßnahmen, zum Wildtiermanagement oder allgemein zum Nationalpark stellen.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Treffpunkt ist um 16 Uhr der Parkplatz Rothe Kreuz an der B 258 von Schleiden kommend Richtung Monschau am Waldausgang rechts (GPS-Koordinaten: N 50°31.331667 E 6° 18.348333). Die Wanderung dauert circa zwei bis drei Stunden.

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