Simmerath/Monschau: Bruch mit der Gemeinde „ist zu ertragen“

Simmerath/Monschau: Bruch mit der Gemeinde „ist zu ertragen“

Seitens der Gemeinde Simmerath ist auf der Grundlage eines Ratsbeschlusses die Zusammenarbeit mit der bonafide GmbH beendet worden, da die Gemeinde keine Basis mehr für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Monschauer Immobiliengesellschaft sah. Dies hatte die Verwaltung am Freitag in einer Erklärung mitgeteilt.

Den „Bruch“ zwischen der Gemeinde und der bonafide bestätigt deren Geschäftsführer Stefan Schepers und spricht von einem einen „tiefen Dissens“.

Schepers übt Kritik am städtebaulichen Konzept für die Gemeinde. Investoren, die in der Vergangenheit „durch den Einsatz ihrer Ideen und ihres Geldes die Gemeinde vorangebracht haben“, hätten im September eine Interessengemeinschaft mit dem Ziel gegründet, in Zusammenarbeit mit der Gemeinde ein einheitliches städtebauliches Konzept zu entwickeln. Zu ihrem Sprecher hätten die Investoren die bonafide Immobilien GmbH gewählt.

Auch andere „erfolglos angelegt“

Laut Schepers habe die Gemeinde von den Investoren verlangt, dass diese ohne die bonafide voranzuschicken, ihre Immobilienvorhaben bei der Gemeinde einbringen mögen. Aus Protest über diese Maßgabe der Gemeinde habe sich die Interessengemeinschaft daher aufgelöst.

Dass der Bürgermeister auf diese Entwicklung nunmehr mit der „Ächtung“ der bonafide reagiere, „muss und kann man ertragen“. Der Umsatzverlust der bonafide dürfte sich „sehr in Grenzen“ halten. Auch andere Kommunen hätten sich bereits „erfolglos mit der bonafide angelegt“, sagt Schepers abschließend.