Nordeifel: Blutspende darf im jecken Terminkalender nicht fehlen

Nordeifel: Blutspende darf im jecken Terminkalender nicht fehlen

Es ist seit langem guter Brauch, dass sich Abordnungen Nordeifeler Karnevalsgesellschaften zur „fünften Jahreszeit” im Eicherscheider Pfarrheim zu einem Blutspendetermin des Roten Kreuzes einfinden.

Freitag Abend wurde dort gar eine „Doppelspitze” erwartet: Die Tollitäten der Lammersdorfer KG „Bessemsbenger” und ihre Freunde von den Rollesbroicher „Klevbotze” hatten ihren ganz besonderen Auftritt.

Doch aufgrund sessional bedingter Verpflichtungen erschien zum verabredeten Zeitpunkt zunächst nur der Laimischter Prinz Peter (Wollgarten) in Begleitung seines Pagen Doris (Läufer) samt Elferrat und farbenprächtigem Gefolge; die „Klevbotze” und ihr Hofstaat tauchten zu später Stunde doch noch auf.

Gleich neun Erstspender

Zur Freude von Georg Simon vom DRK-Blutspendedienst-West des Instituts Breitscheid, Lucie Kell, Nordeifeler Blutspenden- Koordinatorin, und einem Helferteam des Eicherscheider DRK- Ortsvereins, konnte man auf einen Streich aus beiden Gruppen insgesamt neun Erstspender begrüßen.

Der getrennte Auftritt der beiden Karnevalsgesellschaften zum Aderlass war vom organisatorischen Ablauf her nicht verkehrt, denn allein die ideenreich kostümierten Jecken aus der Hochburg Lammersdorf zeigten in gut 20- köpfiger Stärke Präsenz und verwandelten das Pfarrheim im Nu in fröhliche Enge.

Unter das wuselnde Narrenvölkchen hatte sich auch der frühere Simmerather Bürgermeister Hubert Breuer gemischt. Vielfachspender Hubert Breuer leistete bereits seine 106. Spende.

Insider wollten freilich wissen, der Ex-Verwaltungschef habe zugleich das Amt des Mundschenks Michael Schweitzer im Auge gehabt, der an diesem Abend verhindert war. Prinz Peter betonte, er und zahlreiche seiner närrischen Untertanen seien bereits treue Mehrfachspender beim DRK: Auch außerhalb der Fastelovendszick stehe man für das Vereinswesen in der Gemeinde Simmerath stets zur Stelle!”

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