Monschau: Begleitetes Fahren deutschlandweit ein Erfolg

Monschau: Begleitetes Fahren deutschlandweit ein Erfolg

Auch das St. Michaels-Gymnasium Monschau hat sich an „Vorfahrt für sicheres Fahren” beteiligt. Max B. und Dominik H. haben sich mit dem Thema „Begleitetes Fahren” beschäftigt.

Das begleitete Fahren ab 17 Jahren feiert deutschlandweit einen großen Erfolg. Viele Jugendliche nehmen diesen, seit 2011 eingeführten vorgezogenen Führerschein in Anspruch. Doch was sagen die Bürger dazu?

Bei den Umfragen kamen hauptsächlich positive Ergebnisse zum Vorschein. Die meisten Befragten sehen das begleitete Fahren als sehr sinnvoll an. Eltern finden diesen speziellen Führerschein besonders deshalb gut, da er ihnen noch „Einfluss auf die Fahrweise” ihrer Kinder gewährt und die „Jugendlichen sich so an das Autofahren gewöhnen können und trotzdem noch Unterstützung erhalten”.

Der Verkehr habe sich durch das begleitete Fahren nicht verändert, sagen die meisten, allerdings wird er durch diese Erneuerung langfristig sicherer werden. Über den Streckenführerschein waren die meisten Teilnehmer geteilter Meinung, da die einen es für sinnlos halten, dass man mit 17 Jahren vorgegebene Strecken alleine fahren darf, andere Befragte aber durchaus der Meinung waren, dass man schon mit 17 Jahren zu seinem Ausbildungsplatz fahren könne, wenn keine ausreichende Verbindung der öffentlichen Verkehrsmittel vorhanden sei.

Die jugendlichen Teilnehmer im Alter von 17 bis 18 Jahren behaupteten zwar, dass es oft nervig sei, wenn die Eltern sie verbessern, fühlen sich jedoch, nach dem Jahr neben ihren Begleitern, sicherer, wenn sie dann zum ersten Mal alleine fahren. Auf die Frage, ob es von Vorteil sei, ein ganzes Jahr mit Begleitung zu fahren, antworteten die meisten, dass es ihrer Meinung nach sinnvoll ist, diesen Zeitraum zu nutzen, da die Jugendlichen so auch die Möglichkeit bekämen, alle Witterungsverhältnisse zu erfahren und so zu lernen wie man sich zum Beispiel bei Schnee und Eis verhält.