Lammersdorf: Begeisterung hält sich noch stark in Grenzen

Lammersdorf: Begeisterung hält sich noch stark in Grenzen

Für die Radfahrer und Mountainbiker gilt es, sich noch etwas in Geduld zu üben, was die Nutzung der Ravel-Route auf der alten Vennbahn-Trasse im Teilbereich zwischen deutsch-belgischer Grenze bei Raeren/Roetgen und dem Lammersdorfer Bahnhof angeht. Trotz der noch laufenden Arbeiten wird bereits fleißig „probegeradelt”.

Der Tenor der Pedalritter zum erhofften „Sahnestück” der Tourismusbranche klingt zumeist nicht positiv.

Seit mehreren Wochen ist eine Heinsberger Firma dabei, dem zirka 14 Kilometer langen 1. Bauabschnitt die Trasse zu befestigen. Auch wurden die Wassergräben zu beiden Seiten der Strecke schon zum großen Teil neu und großzügig ausgehoben.

In diesem Zusammenhang erfolgte gleichzeitig ein „Beischnitt” im Böschungsbereich, für dem die ersten Radler allgemein wenig Verständnis zeigten. Ein Mountainbiker aus Roetgen stellte dazu fest: „Warum die hier so reingehauen haben, versteht kein Mensch.”

Auch die Breite der frisch befestigten Trasse stößt auf wenig Verständnis. „Die bauen hier keinen Radweg, sondern eine Autobahn”, meinte ein Radfahrer aus Konzen kopfschüttelnd. Offensichtlich besteht noch viel Aufklärungsbedarf für den Ravel-Radweg.

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