Eindrücke in der Aukirche: Ausstellung in Monschau wie Flüchtlinge Deutschland erleben

Eindrücke in der Aukirche : Ausstellung in Monschau wie Flüchtlinge Deutschland erleben

Um 11 Uhr nach dem Gottesdienst beginnt am Sonntag, 23. September, die Ausstellungseröffnung „Wir sind hier! Wie erlebe ich Deutschland als Flüchtling?“ in der Monschauer Aukirche. Junge Flüchtlinge aus Eritrea, Ghana, Iran, Palästina und Syrien zeigen ihre Eindrücke in Gemälden und Zeichnungen.

Es sind keine professionellen Künstler, die dort ihre Werke zeigen. Niemand von ihnen hat jemals eine Kunstschule oder Kunstakademie besucht. Die Bilder sind auf den ersten Blick unscheinbar. Man muss mehrfach hinschauen, sich durch die Bilder lesen und die Botschaft erkennen. Von Mal zu Mal wird die Botschaft deutlicher, eindringlicher: Wir sind hier!

Der Flüchtlingsseelsorger der Region Eifel, Andreas Funke, stellte Papier und Farben zur Verfügung. Im Monschauer Café International wurde gemalt. Entstanden sind die Bilder, die in den kommenden Wochen in der Aukirche zu sehen sind.

Die Kunstwerke sie sind nicht groß — etwa 30 mal 40 Zentimeter oder 40 mal 60 Zentimeter. Dieses Blatt Papier muss reichen, um Gedanken und Wünsche aufzunehmen. Die Bilder sind gemalte Gefühle der Sehnsucht nach Harmonie und Frieden.

Das Projekt ist eine Kooperation zwischen der Flüchtlingsseelsorge im Bistum Aachen, Region Eifel, der GdG Monschau und der Gemünder Galerie Eifel-Kunst. Die künstlerischen Ergebnisse der Gruppe sind vom 23. September bis zum 28. Oktober in der Aukirche, Austraße 3, zu sehen. Zur Vernissage wird am Sonntag, 23. September, ab 11 Uhr nach dem Gottesdienst eingeladen. Der Eintritt ist frei.

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