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Kalterherberg: Anlage um Kapelle wieder wie neu

Kalterherberg : Anlage um Kapelle wieder wie neu

„Wir sind auf das Engagement unserer Mitbürger angewiesen. Gerade in Zeiten knapper Mittel kann ehrenamtliche Arbeit nicht hoch genug bewertet werden”, freut sich Kalterherbergs Ortsvorsteher Norbert Rader, dass sich auch im Schatten des Eifeldoms die Bürger für ihren Ort einsetzten.

Anlass seiner Lobrede war ein Ortstermin am Kapellchen an der Ecke Alte Straße/Messeweg. Der Kalterherberger Schreinermeister und Jungunternehmer Jochen Brandenburg hatte hier gemeinsam mit seinem Vater Rolf Brandenburg den arg lädierten Zaun um die Anlage auf eigene Kosten durch einen komplett neuen ersetzt.

Keine Kosten für die Stadt

„Der Stadt Monschau entstehen auf diese Weise keine Kosten und das Ortsbild wird positiv beeinflusst”, lobt der Ortsvorsteher die unentgeltliche Arbeit, ohne die vielerorts dringend notwendige Arbeiten aus rein finanziellen Gründen unerledigt liegen blieben. Zudem hat Jochen Brandenburg auch das Material gestellt, so dass der Zaun die Stadt Monschau keinen Pfennig kostet. Rund vier Tage lang habe man zu zwei Mann an dem Zaun gearbeitet, so der junge Schreinermeister.

Damit des ehrenamtlichen Engagements aber nicht genug. Seit seiner Pensionierung im Jahre 1996 schaut Reiner Rönnig aus dem Messeweg an der Kapelle nach dem Rechten. Gemeinsam mit Winfried Sommer hat er unter anderem das Kreuz abmontiert, restauriert und wieder angebracht, ein Geländer montiert, Buchen gepflanzt und vieles andere mehr.

Spenden aus der Nachbarschaft

Finanziert wurden diese ganzen Maßnahmen zum Teil durch die Stadt, zu einem großen Teil aber auch durch Spenden aus der Nachbarschaft.

Und ein weiterer engagierter Mitbürger ist in Sachen Kapelle involviert. Michael Schreiber hat sich bereit erklärt, die Grünanlage vor der Kapelle in Zukunft gemeinsam mit Kindern aus der Alten Straße zu pflegen.

„So entstehen der Stadt Monschau zumindest hier keinerlei Kosten mehr”, freut sich Ortsvorsteher Norbert Rader.