Vossenack: Alte und neue Projekte im Fluss in der Region Eifel

Vossenack : Alte und neue Projekte im Fluss in der Region Eifel

Seit der letzten Sitzung der „Lokalen Aktionsgruppe“ (LAG) der „Leader“-Region Eifel hat sich einiges getan. Einige Projekte sind bereits abgeschlossen oder befinden sich in der Umsetzung, andere Projekte stehen kurz vor dem Start. Unter dem Motto „Eifeldörfer in Aktion — Wir gestalten Heimat“ werden Projekte gefördert, die in Zusammenarbeit der regionalen Akteure entwickelt werden.

Zu Beginn der Veranstaltung berichtete Nicolas Gath, Regionalmanager der „Leader“-Region Eifel, über den aktuellen Stand der Region. Zurzeit gibt es in der Region 17 Projekte, die vom Koordinierungskreis genehmigt wurden, wobei einige Projekte bereits abgeschlossen sind, sich einige gerade in der Umsetzung befinden und manche kurz vor der Antragsstellung bei der Bezirksregierung stehen.

Auch bei den Projekten, die sich gerade in der Umsetzung befinden, ist ein Prozess erkennbar. So hat das Projekt „Trekkingnetzwerk — Jung, engagiert sucht Wanderweg“ einen Projektmitarbeiter eingestellt. Das Projekt „Dorf.Bio.Top“ wurde vor kurzem als UN-Dekadeprojekt für biologische Vielfalt ausgezeichnet, und die „Tourismuswerkstatt Eifel“ hat ebenfalls eine neue Projektmitarbeiterin. In dem Projekt „Beteiligung(s)mobil“ sind inzwischen die Fahrzeuge unterwegs, und auch dort gibt es neues Personal.

Die sechs neuen Projekte seit der letzten Vollversammlung im Oktober 2017 („Etwas sanfter…“, Mitfahrbänke Nordeifel, „SoNNe-Mobil“, „Zwei Seen — Taucherhaus am Freilinger See“, „Bistro international“, Tauchen im Rursee) wurden von Gath genauer erläutert.

Mittelverschiebung

Des Weiteren wird es in der Regionalen Entwicklungsstrategie zu einer Mittelverschiebung unter den Handlungsfeldern kommen. Diese sind mit einem vorgegebenen Budget ausgelegt, welches für verschiedene Projekte genutzt werden soll. Im Laufe der aktuellen Förderphase wurde schon ein großer Teil des Budgets für Projekte verwendet, und vor allem im zweiten Handlungsfeld, Regionale Wertschöpfung, ist ein Großteil des Budgets bereits durch Projekte gebunden.

Auch von den neuen Projektideen liegen viele in der Regionalen Wertschöpfung, so dass die jetzigen Mittel nicht mehr ausreichen würden. Aus diesem Grund kam es zur Idee der Mittelverschiebung. Sie bewirkt, dass die Handlungsfelder „Lebensraum für Jung und Alt“ und „Regionale Wertschöpfung“ über den gleichen Anteil an Mitteln verfügen und „Klima- und Ressourcenschutz“ etwas weniger Budget zur Verfügung hat, da dort noch genügend Budget für neue Projekte vorhanden ist.

Im weiteren Verlauf der Sitzung wurde Kurt G. Krüger, als Nachfolger von Friedrich-Wilhelm Weber als Vertreter der Handwerkskammer Aachen in den Koordinierungskreis gewählt. In der anschließenden Sitzung des Koordinierungskreises wurde auch ein neues Projekt beschlossen. Das Kooperationsprojekt „Einführung der Marke Eifel“ — Aufbau und Einführen der Markenkommunikation zur Standortmarke Eifel.

Weitere Informationen zu allen Projekten können auf der Internetseite der Organisation nachgelesen werden:

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