Eifel/Region: Änderungen bei der Aseag: Fahrplanwechsel und E-Ticket

Eifel/Region : Änderungen bei der Aseag: Fahrplanwechsel und E-Ticket

Bei der Aseag laufen die Vorbereitungen auf den Fahrplanwechsel am 10. Dezember. Für Abo- und Zeitkarteninhaber der Aseag und im Aachener Verkehrsverbund (AVV) wird das „E-Ticket“ eingeführt, mit dem Kunden auch „Car- und Bikesharing“-Angebote nutzen können. Schon jetzt aktualisiert die Aseag an vielen Haltestellen die Schilder, da sich mit dem Fahrplanwechsel einige Liniennummern und Linienverläufe ändern.

Schon jetzt aktualisiert die Aseag an vielen Haltestellen die Schilder, da sich mit dem Fahrplanwechsel einige Liniennummern und Linienverläufe ändern.

Die Fahrplanmaßnahmen 2017 beruhen auf den Nahverkehrsplänen für die Stadt Aachen und die Städteregion, in denen die zuständigen politischen Gremien die gewünschte Entwicklung des ÖPNV in den nächsten Jahren beschrieben haben. Der Nahverkehrsplan der Stadt Aachen orientiert sich dabei am sogenannten „Zielkonzept 2018“, das auf der Untersuchung „Busnetz 2015+“ aus dem Jahr 2013 basiert.

Für die einzelnen Maßnahmen liegen Beschlüsse der einzelnen Kommunen vor. Die Linien 66 und 68 werden montags bis freitags tagsüber zur neuen Linie SB 66 (Aachen — Monschau) und auf einen 30-Minuten-Takt verdichtet. Die neue Schnellbuslinie SB 66 bedient auf der Trierer Straße nicht die Haltestellen Eckener Straße, Königsberger Straße, Trierer Platz, Schönforst, Adenauerallee und Zeppelinstraße. Nach 20 Uhr sowie samstags, sonntags und feiertags fährt die Buslinie als Linie 66 ganztägig alle Haltestellen an.

Abends, samstags, sonn- und feiertags fahren die Linien SB 63 und 66 jeweils im 60-Minuten-Takt von Simmerath bzw. Monschau bis Roetgen. Von dort alternierend im 120-Minuten-Takt nach Aachen: die SB 63 über Monschauer Straße und Burtscheid, die 66 über Trierer Straße und Brand. Abends, samstags, sonn- und feiertags kommt man so von Simmerath, Monschau und Roetgen aus stündlich nach Aachen. Fahrgäste aus Simmerath oder Monschau müssen ggf. in Roetgen umsteigen.

Neuer Roetgener Ortsbus

Die Buslinien SB 63 und SB 66 werden zukünftig montags bis freitags tagsüber geradeaus über die Bundesstraße ohne Bedienung der Haltestellen Roetgen Markt und Kloster geführt.

Innerhalb von Roetgen wird zur Bedienung dieser Haltestellen und zur Erschließung des östlichen Wohngebietes zu diesen Zeiten eine neue Ortsbuslinie 64 eingeführt. Abends sowie samstags, sonn- und feiertags fahren die Busse nach Aachen weiterhin über Roetgen Markt.

Die Linie 68 (Aachen - Walheim - Rott - Roetgen - Simmerath) entfällt.

Die Linie 67 übernimmt die Fahrten der Linie 68 und wird auf einen 60 Minuten-Takt verdichtet, mit Umsteigemöglichkeit in Walheim auf die Linie 35.

Zum Fahrplanwechsel am 10. Dezember bedient die Linie 68 nur noch den Abschnitt Simmerath - Rurberg/Einruhr.

Die neue Linie 63 fährt ab Simmerath Bushof bis Vogelsang, einzelne Fahrten im Schülerverkehr bis Schleiden.

Die Fahrzeiten aller Linien ab Simmerath Bushof werden auf die Zeiten der SB 63 ausgerichtet.

Der Weg der Linie 82 verändert sich: Sie bedient außerhalb der Schulzeiten nicht mehr den Ort und die Bundesstraße in Konzen und endet am Bushof in Imgenbroich. Am Bushof in Imgenbroich ist ein Umstieg auf die Linie SB66/66 möglich. Samstags und sonntags ist der Anschluss in Imgenbroich ganztägig nicht möglich, dafür fährt die Linie 82 dann über Imgenbroich hinaus bis Monschau Parkhaus.

Elektronisches Ticket

Bei der Aseag und im AVV wird zurzeit für Kunden mit Abo- und Zeitkarten das elektronische Ticket auf Chipkarte (E-Ticket) eingeführt. Viele E-Tickets sind schon ausgeliefert, die restlichen werden in den kommenden Wochen und Monaten per Post zugestellt.

Auf E-Ticket umgestellt werden: School- &-Fun-Tickets, Fun-Tickets, Monats-Abo-Azubi-Tickets, Semester-Tickets, AVV-Job-Tickets, AVV-Abo-Tickets, Aktiv-Abos und Aktiv-Duos-Tickets. Insgesamt werden rund 120.000 elektronische Fahrkarten ausgegeben.

Alle tariflichen Regelungen, Geltungsbereiche und Mitnahmemöglichkeiten bleiben unverändert. Auch das Papierticket bleibt für alle Arten von Fahrkarten erhalten, die nicht zu den oben aufgeführten gehören. An Fahrkartenautomaten, Vorverkaufsstellen und im Bus wird es weiterhin ausschließlich Papierfahrkarten geben.

In einem zweiten Schritt werden voraussichtlich ab 2019 auch andere Tickets, zum Beispiel Tageskarten oder Fahrkarten für einzelne Fahrten, in elektronischer Form verfügbar und in einem Onlineshop zu kaufen sein.

Abokunden der Aseag mit E-Ticket können sich voraussichtlich ab Mitte November per Internet für die Nutzung von zusätzlichen „Car- und Bikesharing“-Angeboten registrieren und diese dann ab Dezember nutzen. Möglich macht dies der „Mobility Broker“ der Aseag. Das System ist im Rahmen eines Forschungsprojektes entstanden und bündelt auf einer Plattform Information sowie Buchung und Bezahlung verschiedener Mobilitätsangebote.

Ab dem 8. Januar 2018 müssen Inhaber des elektronischen Fahrscheins ihr E-Ticket an ein Lesegerät im Einstiegsbereich der zweiten Bus-Tür halten, um die Gültigkeit der Fahrkarte zu überprüfen. Daher empfiehlt sich für E-Ticket-Inhaber der Einstieg dort. Kunden, die einen Fahrschein kaufen möchten oder mit Papiertickets unterwegs sind, sollen vorne einsteigen. Hier prüft das Fahrpersonal die Gültigkeit der Tickets. Zusätzliches Personal in den Bussen soll in der Startphase die Fahrgäste informieren und Fragen beantworten.

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