Simmerath: Abwassergebühr in Simmerath: Entscheidung erst im Herbst

Simmerath: Abwassergebühr in Simmerath: Entscheidung erst im Herbst

Ohne einen Beschluss über eine nach Oberflächen- und Schmutzwasser getrennte Abwassergebühr zu fassen, haben sich die Simmerather Kommunalpolitiker in die Sommerferien verabschiedet.

Auf einen erhöhten Beratungsbedarf nach einer „kontroversen Debatte” in der Fraktion verwies im Gemeinderat am Mittwochabend CDU-Fraktionschef Bruno Löhrer. Es gebe noch so viele offene Fragen, „da sollten wir nichts übers Knie brechen”.

Dem schloss sich Löhrers Pendant von der SPD, Gregor Harzheim, an, und auch die kleinen Oppositionsriegen waren damit einverstanden, das Thema nach der Sommerpause erneut aufs Tapet zu bringen. Lediglich Claus Brust von der UWG wollte in der Ratssitzung entscheiden. „Jetzt ist die Abwassergebühr unweigerlich ein Wahlkampfthema”, befürchtete Brust, der das für die Simmerather Bürger so wichtige Thema am liebsten aus dem öffentlichen Parteiengezänk heraushalten wollte.

Von einem „Wahlkampfthema” wollte Jens Wunderlich von der CDU nichts wissen: „Wir wollen verhindern, dass 60 Prozent der Bürger nach der neuen Regelung draufzahlen.”

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