20 Gruppen machen sich im Karnevalszug auf den Weg

Karnevalszug in Einruhr-Erkensruhr : Mit dem Bobbycar nach Einruhr

„Euronorm 7“, das ist komplett abgasfrei. Gibt es nicht? Doch, im Tulpensonntags-Zug in Einruhr-Erkensruhr schon.

Die Gruppe „Ex-JGV“, also die ehemaligen Junggesellen der beiden Ortschaften, hatten einen fantastischen Wagen nach bester Handwerkskunst gebaut, der das Bobbycar als „das“ geeignete Auto - auch für die City - protegierte.

Natürlich waren die ehemaligen Junggesellen wie beispielsweise Helmut Heup und seine Kollegen mit Kind und Kegel dabei, alle in Pink gekleidet. Und natürlich wählten viele von ihnen ein waschechtes Bobbycar als Zugfahrzeug.

Am Karnevalssonntag setzte sich der bunte Lindwurm, der nur alle zwei Jahre stattfindet, an der kleinen Kirche St. Hubertus in Erkensruhr in Bewegung. 20 Gruppen sammelten sich dort, um den Weg nach Einruhr anzutreten. Zugleiter Hartmut Gerards hatte die Lage stets gut sortiert im Griff.

Ging es zunächst bis zur Ortsgrenze von Erkensruhr brav in Karnevalszugmanier voran, wurde der relativ weite Weg durch die Botanik zwischen den beiden Ortschaften überbrückt, in dem die Wagen die Fußgruppen einsammelten und an der Ortsgrenze von Einruhr wieder auf die Straße setzen.

Ein aktuelles Thema hatte die Gruppe um Benjamin Breuer aufgegriffen. „Ist die Ampel rot, fahren wir mit dem Boot“, frotzelten sie beispielsweise und hatten die Brückenarbeiten, die bisher eher unsichtbar über die Bühne gingen und seit vielen Monaten den Verkehr nur einspurig mit Ampelanlage über eben diese Brücke in Einruhr erlauben, auf das karnevalistische Korn genommen. Weitere Themen waren Starlight-Express, Tiere des Waldes und Super Mario. Ebenso ging eine Gruppe von Muscheln mit Beinen mit.

Musikvereine hatten sich aus Dedenborn, Kesternich und Dreiborn angekündigt. Weitere Gruppen kamen aus Rollesbroich und Dreiborn.

(gkli)