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Sachschäden dank Promille: Zwei kuriose Unfallfahrten beschäftigen die Polizei

Sachschäden dank Promille : Zwei kuriose Unfallfahrten beschäftigen die Polizei

Ein betrunkener Autofahrer hat am Freitag gleich zwei Unfälle verursacht und für drei Zeugenanrufe von drei verschiedenen Orten bei der Polizeileitstelle gesorgt.

Der erste ging nach Angaben der Polizei gegen 19 Uhr ein. Anlass: Verkehrsunfall an der Weidemühlenstraße in Echtz. Dort sei ein Mann erst gegen ein Verkehrsschild gefahren, wobei der Wagen erheblich beschädigt worden ist, und anschließend einfach Richtung Hoven weitergefahren. Die Zeugin gab das Kennzeichen durch. Nur kurze Zeit später meldete ein Zeuge jenes demolierte Auto in Hoven – es fuhr in Schlangenlinien. Ein dritter Anrufer meldete den Wagen kurz darauf an der Maternusstraße. Dort trafen die Polizisten den mutmaßlichen Fahrer an, der stark alkoholisiert war. Der 40-Jährige aus Düren wollte keine Angaben zum Vorwurf der Unfallflucht machen, stimmte aber einem Atemalkoholtest zu. Ergebnis: 1,98 Promille – es erwarten ihn mehrere Anzeigen. Der Sachschaden liegt bei etwa 6200 Euro.

In der Nacht zu Montag verursachte ein Mann an dem Kreisverkehr in Stütgerloch, der die Knotstraße und die L12 verbindet, einen Unfall. Ebenfalls offenbar betrunken, ein Test ergab 1,6 Promille. Der Mann war laut Polizei mit seinem Pkw aus Düren gekommen, im Kreisverkehr in die Böschung gerutscht und dann gegen eine Leitplanke geprallt. Er machte sich danach zu Fuß aus dem Staub, blieb dabei jedoch nicht ungesehen, sodass eine Fahndung der Polizei zu einem Treffer führte. Die Beamten trafen zunächst auf einen verdächtigen Mann, der den Autoschlüssel des Unfallwagens bei sich trug, aber angab, nichts mit dem Unfall zu tun zu haben. Bei ihm Zuhause trafen die Polizisten dann gegen 2.30 Uhr allerdings auch den Unfallverursacher an. Der 31-jährige Dürener gab an, den Unfall verursacht und dann Panik bekommen zu haben. Ob der Mann tatsächlich bereits zum Zeitpunkt des Unfalls betrunken war, ist unsicher. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 4000 Euro.

Gegenstand der Ermittlungen ist derzeit, ob auch ein Unfall mit Fahrerflucht an der Anschrift An Gut Nazareth in Mariaweiler dem 31-Jährigen zugeordnet werden kann. Gegen 0.30 Uhr war dort ein Pkw in das geparkte Auto einer Zeugin gefahren und dann geflüchtet. Hier entstand ein Schaden von 3000 Euro.

(red)