Kreis Düren: Zum siebten Mal Zeltlager von elf Jugendeinrichtungen

Kreis Düren : Zum siebten Mal Zeltlager von elf Jugendeinrichtungen

Zum siebten Mal fand es statt, das Zeltlager von elf Jugendeinrichtungen im Kreis Düren. Für 100 Kinder aus dem Kreisgebiet bedeutet das ein ganzes Wochenende voller spaßiger Aktivitäten.

Schirmherr und Landrat Wolfgang Spelthahn (CDU) erklärte: „Egal, ob es sportliche Betätigungen sind, oder die Kinder sich an künstlerischen Arbeiten üben wie dem Bearbeiten von Specksteinen oder dem Malen — die Kinder erleben hier eine schöne Zeit.“ Spelthahn betonte: „Überall gehen die Zahlen von Exkursionen aus versicherungstechnischen Gründen drastisch zurück. Ein großer Dank gilt allen Jugendbetreuern, die hier ein Zeichen gegen den Trend setzen. Sie machen nicht nur in den Einrichtungen ihren Job, sondern opfern auch ihre Freizeit.“ Neben 13 hauptamtlichen Betreuern waren auch 20 Ehrenamtler mit von der Partie. Sara Jungherz von der Jugendbetreuung der Gemeinde Hürtgenwald berichtete: „Manche waren früher als Kind dabei, heute sind sie als Betreuer hier. Es ist ein Zeltlager, das verbindet.“

Idee 2011 geboren

Jens Musche, Leiter der „Wilden 13“, des Jugendbuses des Kreises Düren, weiß noch ganz genau, wie die Idee zum Kreis-Zeltlager zustande kam: „Das war 2011. Wir haben in Jülich mit vielen Kindern Tischtennis gespielt und dann auch einmal gefragt, was die Kinder in den Ferien gemacht haben. Leider stellte sich heraus, dass viele gar nichts unternehmen konnten, weil das Geld fehlte. Dann hat sich schnell die Idee entwickelt, etwas anzubieten, und das war letztlich dieses Zeltlager.“ Uli Lennartz, Geschäftsführer des Sozialdienstes katholischer Frauen Düren, lobte die Veranstaltung: „Es ist identitätsstiftend über alle Gemeinden hinweg und ein Leuchtturmprojekt in unserem Kreis.“

Möglich ist die Umsetzung für kleines Geld, weil zum einen der Zeltplatz bei rund 100 Kindern pro Kind günstig buchbar ist. Zum anderen drücken Musche und Co. den Preis noch einmal durch Spendengelder. So stiftete Running-for-Kids-Initiator Peter Borsdorff 500 Euro. Und ein großer Vollsortimentler mit eigener Fleischtheke aus Düren spendete — wie auch in den Jahren zuvor — Würstchen und anderes Grillfleisch.

(kte)
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