Langerwehe: Zukunftswerkstatt will beim Wohl der Bürger ansetzen

Langerwehe: Zukunftswerkstatt will beim Wohl der Bürger ansetzen

Wie sieht Langerwehe in 30, 40 Jahren aus? Welche Entscheidungen müssen heute in der Töpfergemeinde getroffen werden, damit sie auch für die nächsten Generationen noch lebens- und liebenswert ist? Die Zukunftswerkstatt Langerwehe soll mögliche Antworten bringen.

Am Wochenende hatte die Gemeinde gemeinsam mit der Aachener Kathy-Beys-Stiftung zur Auftaktveranstaltung eingeladen und die Aula der Wehebachschule platzte aus allen Nähten. „Ich habe nicht damit gerechnet”, so Stephan Baldin von der Kathy-Beys-Stiftung, „dass so viele Leute kommen. Aber die Zukunft von Langerwehe liegt offenbar vielen am Herzen.” Neben Ratsmitgliedern waren Lehrer und Schulleiter mit von der Partie sowie Vertreter von Jugendverbänden, Sportvereinen, Umweltorganisationen und Geschäftsleute.

„Ich wünsche uns eine konstruktive Arbeit an der Zukunft von Langerwehe”, so Bürgermeister Heinrich Göbbels. „Allen geht es um das Wohl der Gemeinde und das Wohl der Bürger. Da sollten wir ansetzen.”

Nach einem Fachvortrag von Ulrich Golüke nahm die Zukunftswerkstatt ihre Arbeit auf. Es haben sich drei Arbeitskreise mit den Schwerpunkten Wirtschaft, Soziales und Energie gegründet, die im Januar ihre Arbeit aufnehmen.

Die Gruppe Wirtschaft trifft sich am Samstag, 8. Januar, um 10 Uhr im Hotel Schützenhof. Es geht um die Themen Unternehmensstandort, Freizeit und Infrastruktur.

Die Arbeitsgruppe Soziales trifft sich am Donnerstag, 25. Januar 1011, um 19 Uhr in den Räumen der „Jugend in Lagerwehe” am Pochmühlenweg. Im September kommenden Jahres treffen sich alle Gruppen der Zukunftswerkstatt zu einem größeren Austausch.