Vossenack: „Windhunde“-Förderverein mit neuer Kultur des Gedenkens

Vossenack: „Windhunde“-Förderverein mit neuer Kultur des Gedenkens

Bei der Gedenkveranstaltung des Fördervereins „Windhunde mahnen zum Frieden“ am Mahnmal der ehemaligen Windhunddivision (116. Panzerdivision) neben der Kriegsgräberstätte Vossenack distanzierte sich der stellvertretende Vorsitzende Marc Vogel im Namen des Fördervereins in aller Deutlichkeit von extremistischem Gedankengut.

Neben dem Gedenken der Veteranen an ihre toten Kameraden und der Darstellung der Divisionshistorie solle aus seiner Sicht vor allem die ernsthafte Mahnung zum Frieden im Fokus stehen. Hier sieht Vogel die Chance, mit Erfahrungsberichten die Ursachen und Auswirkungen von Krieg und Gewalt zu thematisieren.

Die Mahnung zum Frieden solle kein Lippenbekenntnis bleiben. Auch wenn der neue Stil der Gedenkveranstaltung von vielen Seiten gelobt worden sei, sei der Veränderungsprozess noch nicht abgeschlossen. Der Förderverein sei weiterhin offen für Impulse und Anregungen per E-Mail an info@foerderverein-windhunde.de.

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