Düren: Wie Jugendliche die eigenen Stärken erkennen können

Düren : Wie Jugendliche die eigenen Stärken erkennen können

Was will ich einmal beruflich machen? Bei mehr als 350 dualen Ausbildungsberufen, unzähligen schulischen Ausbildungen und Studiengängen ist diese Frage alles andere als einfach.

Das von der Agentur für Arbeit geförderte Projekt „Komm auf Tour — meine Stärken, meine Zukunft“ setzt an diesem Punkt an. Rund 600 Siebtklässler Dürener Schulen hatten an drei Tagen die Gelegenheit, sich im Rahmen eines innovativen Erlebnisparcours in der Festhalle Kreuzau mit diesem Thema auseinander zu setzen.

Terminal I und II, Zeittunnel, Labyrinth, Bühne und sturmfreie Bühne hießen die Stationen, an denen bestimmte Aufgaben von den Jungen und Mädchen gelöst werden sollten. Während der zweistündigen Parcours-Durchläufe beobachteten geschulte Reisebegleiter die Verhaltensweisen und Antworten der Jugendlichen und verteilten sogenannte Stärkepunkte. Diese gaben zum Abschluss einen ersten Hinweis auf individuelle Talente auch hinsichtlich eines anstehendes Praktika oder einer späteren Ausbildung. Dank des Stärkeansatzes verließ kein Teilnehmer den Parcours mit dem Gefühl einer Überforderung.

Die Organisatoren Sabrina König vom Kreis und Peter Junker von der Stadt Düren zeigten sich zufrieden über den Verlauf der Veranstaltung und der vielen positiven Rückmeldungen seitens der Schüler sowie der Lehrerschaft. Aufgrund der hohen Nachfrage, rund 1100 Schüler wollten teilnehmen, wird über eine Verlängerung des Projektes von drei auf fünf Tage im nächsten Jahr nachgedacht.

Friedhelm Rössler von der Agentur für Arbeit zeigte sich ebenfalls begeistert über die gute Resonanz — im Besonderen auch über Elternabend mit fast 100 Besuchern.

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