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„Meilenstein“ erreicht: Weiteres Teilstück des Rurufer-Radwegs freigegeben

„Meilenstein“ erreicht : Weiteres Teilstück des Rurufer-Radwegs freigegeben

Stück für Stück gewinnt der Rurufer-Radweg an Qualität. Ein weiteres Teilstück ist am Freitag für den Verkehr freigegeben worden.

Am Freitag stellten Landrat Wolfgang Spelthahn und die Projektverantwortlichen zum einen die neugestaltete öffentliche Außengastronomie des Freizeitbades Monte Mare Kreuzau vor. Zum anderen gab der Landrat an gleicher Stelle ein grundlegend erneuertes Teilstück des Rurufer-Radweges für den Verkehr frei.

Landrat Wolfgang Spelthahn bezeichnete die beiden Projekte als „Meilensteine für den Kreis Düren“ und als „kleine Schritte auf dem Weg zurück zu einer gewissen Normalität – natürlich unter Beachtung des Gesundheitsschutzes. Wir brauchen solche Angebote“, betonte der Landrat, zumal in diesem Sommer viele Menschen sicher ihren Urlaub in der Heimat verbringen würden. Kreuzaus Bürgermeister Ingo Eßer sagte, beide Projekte trügen zu einer deutlichen Aufwertung der Gemeinde Kreuzau bei.

Unmittelbar am Rurufer-Radweg in Kreuzau ist am Restaurant „Ruroase“ ein neuer Biergarten entstanden, der Ausflügler und Einheimische ab sofort zum Verweilen einlädt. Während das Restaurant etwa 45 Sitzplätze bietet, können sich im Biergarten rund 80 Gäste gleichzeitig stärken. Wegen der Corona-Schutzvorschriften werden auch die Freiluftplätze reduziert – bis auf weiteres auf knapp drei Dutzend. Für den Betrieb der neuen Außengastronomie wurde ein maßgeschneidertes Hygienekonzept entwickelt, damit die Gäste ihre Speisen, Getränke und ihr Eis sorglos genießen können. Ein Kinderspielplatz und eine Ladestationen für E-Bikes runden das Angebot ab.

Herbert Doll, Geschäftsführer der Monte-Mare-Unternehmensgruppe, sprach von einer wichtigen Begegnungsstätte für die Menschen. Er appellierte, dass es unter Wahrung der Abstands- und Hygieneregeln so schnell wie möglich zu Öffnungen von Freizeitbädern und Saunen kommen solle.

Zur weiteren Aufwertung des Rurufer-Radweges hat der Kreis Düren in diesem Jahr drei Teilstücke sanieren lassen, darunter ein rund einen Kilometer langer Abschnitt in Kreuzau. Dessen Fahrbahn wurde erneuert, so dass die Radler dort nun über einen festen, ebenen Belag rollen. „Der Ruruferradweg schafft einen erheblichen und bedeutenden Freizeit- und Erholungswert für die gesamte Region“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn.

Die drei Abschnitte in Kreuzau, Eschauel am Rursee sowie in Jülich an der Zuckerfabrik sind Teil des überregionalen Projektes „Raderlebnis Rur“. Investiert wurden insgesamt rund 650.000 Euro, von denen 80 Prozent aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung flossen. Die Aufwertung des vom ADFC mit drei Sternen zertifizierten Radwegs geht in diesem Jahr weiter. So werden Abschnitte bei Schophoven und in Höhe der Polizeischule Linnich verbessert.

Zudem besteht Handlungsbedarf an den Brücken bei Schlagstein und Kallerbend bei Zerkall. Insgesamt würden in die Attraktivierung des gesamten Ruruferradweges mehr als fünf Millionen Euro investiert, betonte Landrat Wolfgang Spelthahn.